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			<copyright>Bündnis 90/Die Grünen OV Fröndenberg</copyright>
			<ttl>120</ttl><item>  <title>Fröndenberger Herbert Goldmann zieht in Landtag ein</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/frendenberger-herbert-goldmann-zieht-in-landtag-ein</link>  <description><![CDATA[ <h2>Fr&ouml;ndenberger Herbert Goldmann zieht in den Landtag ein!</h2>
<p>Der Ortsverband B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN Fr&ouml;ndenberg freut sich sehr, dass mit Herbert Goldmann ein Fr&ouml;ndenberger &uuml;ber die GR&Uuml;NE Landesliste in den neuen Landtag NRW eingezogen ist.</p>
<p>Herbert Goldmann bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei allen W&auml;hlerInnen, die ihm ihre Stimme gegeben haben f&uuml;r das entgegengebrachte Vertrauen. Als Umwelt- und Planungsfachmann sieht MdL Herbert Goldmann seine vorrangigen Themenfelder in den Bereichen Kommunales, Umwelt und Landesplanung. </p>
<p>Der Ortsverband Fr&ouml;ndenberg sagt allen WahlkampfhelferInnen ein herzliches Danke f&uuml;r Ihren Einsatz und w&uuml;nscht Herbert in seiner neuen Funktion viel Erfolg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><img src="assets/images/allgemeines/fraktion_nrw.jpg" alt="" width="426" height="263" /><br /></h2>
<p>Herbert Goldmann (mitte, obere Reihe) im Kreise der neuen GR&Uuml;NEN Landtagsfraktion</p> ]]></description>  <pubDate>Thu, 17 May 2012 16:27:04 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/frendenberger-herbert-goldmann-zieht-in-landtag-ein</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Landtagskandidat Herbert Goldmann in Fröndenberg</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/landtagskandidat-herbert-goldmann-in-frendenberg</link>  <description><![CDATA[ <h2>Landtagskandidat Herbert Goldmann in Fr&ouml;ndenberg<br /></h2>
<h3><span style="font-size: xx-small;"><span style="font-weight: normal;">An den Samstagen 28. April und 12. Mai macht Herbert Goldmann auf seiner Wahlkampf-Tour in Fr&ouml;ndenberg Station. Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr wird er am Infostand von B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN bei Aldi den Fr&ouml;ndenberger B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern Rede und Antwort stehen.</span></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gruene-kreis-unna.de/landtagswahl-2012/herbert-goldmann/" target="_blank">Mehr zu Herbert Goldmann</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 17:59:38 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/landtagskandidat-herbert-goldmann-in-frendenberg</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Herbert Goldmann – unser Kandidat im Wahlkreis Unna I</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/herbert-goldmann-unser-kandidat-im-wahlkreis-unna-i</link>  <description><![CDATA[ <h2>Herbert Goldmann<br /></h2>
<h3>Unser Kandidat im Wahlkreis Unna I</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe W&auml;hlerinnen und W&auml;hler,</p>
<p class="bodytext">schon in jungen Jahren war ich sehr interessiert an Umweltpolitik. Dabei ging es mir immer darum, in der Praxis mehr Umwelt- und Naturschutz durchzusetzen. Deshalb bin ich 1989 bei den Gr&uuml;nen im Kreis Unna eingetreten. Seit 1999 geh&ouml;re ich der Gr&uuml;nen Kreistagsfraktion an. Seit 2002 bin ich Fraktionsvorsitzender. Dort ist es meine Aufgabe, Gr&uuml;ne Positionen in die Debatte zu bringen und mich f&uuml;r Ihre Umsetzung zu engagieren. Ich setze dabei bei allem n&ouml;tigen Meinungsstreit auf Kommunikation und Kooperation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gruene-kreis-unna.de/landtagswahl-2012/herbert-goldmann/" target="_blank">Mehr zu Herbert Goldmann</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 18:05:38 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/herbert-goldmann-unser-kandidat-im-wahlkreis-unna-i</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Jahreshauptversammlung diskutiert den Umgang mit dem demografischen Wandel in Fröndenberg</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/jahreshauptversammlung-diskutiert-den-umgang-mit-dem-demografischen-wandel-in-frendenberg</link>  <description><![CDATA[ <p><span style="font-family: arial, helvetica, swiss, sans-serif; font-size: 13px; color: #473c36;">
</span></p>
<h2>Jahreshauptversammlung diskutiert den Umgang mit dem demografischen Wandel in Fr&ouml;ndenberg</h2>
<p>
<span style="font-family: arial, helvetica, swiss, sans-serif; font-size: 13px; color: #473c36;">
</span></p>
<p>Die diesj&auml;hrige Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN in Fr&ouml;ndenberg fand am 28.03.2012 im Stiftsgeb&auml;ude statt. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden alle bisherigen Amtsinhaber in ihren &Auml;mtern best&auml;tigt. Dar&uuml;ber hinaus wurde Rolf Brinkmann als zus&auml;tzlicher Beisitzer und Frank R&ouml;mer als Kassenpr&uuml;fer gew&auml;hlt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.</p>
<p>Im Einzelnen wurden folgende Personen gew&auml;hlt:</p>
<ul>
<li>Vorsitzende: Andrea Molitor, Martin Schoppmann</li>
<li>Beisitzer: Hildegard Beele, Reimund Knoblauch, Rolf Brinkmann</li>
<li>Kassiererin: Monika Schr&ouml;er</li>
<li>Kassenpr&uuml;fer: Axel Bruns, Frank R&ouml;mer</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="assets/images/allgemeines/Vortstand_2012_426.jpg" alt="" width="426" height="256" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hauptthema des Abends war jedoch der weitere Umgang mit dem demografischen Wandel in Fr&ouml;ndenberg. </strong></p>
<p>Dass der Anpassungsprozess in unserer Stadt l&auml;ngst begonnen hat, kann man unschwer an den Diskussionen &uuml;ber Schulstandorte, Sportst&auml;ttenbau und Infrastrukturkosten ablesen (Stichwort: &bdquo;Nebenkosten") und dr&uuml;ckt sich auch im Demografiebericht der Stadt aus. Die von anderen Parteien immer weiter geforderte Ausweisung von Neubaugebieten f&uuml;hrt nicht nur zu nachhaltigen Sch&auml;den in der Landschaft und finanziellen Abenteuern f&uuml;r unsere Stadt, sondern es verfestigt das Problem des Leerstands von bestehenden Immobilien zus&auml;tzlich. Die GR&Uuml;NEN sind weiter f&uuml;r eine Verdichtung der Bebauung im Bestand und haben daher schon vor einiger Zeit die Erstellung eines Leerstands- und Baul&uuml;ckenkatasters beantragt.</p>
<p>Da der demografische Wandel jedoch ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt, wird es in Zukunft darum gehen, diesen unaufhaltsamen Schritt intelligent zu gestalten.&nbsp;Die Aufgabenstellung lautet: Wie erh&auml;lt man st&auml;dtische Infrastruktur f&uuml;r immer weniger B&uuml;rger?&nbsp;Der Diskussionsprozess zu diesem Thema steckt noch in den Anf&auml;ngen und ist f&uuml;r die GR&Uuml;NEN eine der gro&szlig;en politischen Aufgaben der n&auml;chsten Jahre.</p>
<p>Abschlie&szlig;end wurden die Planungen f&uuml;r den Landtagswahlkampf vorgestellt, bei dem sich die Fr&ouml;ndenberger GR&Uuml;NEN - wie schon in der Vergangenheit - beim Plakat- und Materialeinsatz wieder ma&szlig;voll verhalten wollen. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Herbert Goldmann aus Fr&ouml;ndenberg, stellte seine Kandidatur f&uuml;r ein Landtagsmandat vor und erhielt daf&uuml;r die einhellige Unterst&uuml;tzung des Ortsverbands.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="presse/jahreshauptversammlung-2012">siehe auch Pressemitteilung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 17:42:45 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/jahreshauptversammlung-diskutiert-den-umgang-mit-dem-demografischen-wandel-in-frendenberg</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Einladung zur Jahreshauptversammlung 2012</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/einladung-zur-jahreshauptversammlung-2012</link>  <description><![CDATA[ <h2>Einladung zur Jahreshauptversammlung</h2>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br />zu unserer Jahreshauptversammlung laden wir Dich/Sie hiermit herzlich ein. Sie findet statt am: </p>
<p><strong>Mittwoch, den 28.03.2012 um 18:00 Uhr im &bdquo;Stiftsgeb&auml;ude", Fr&ouml;ndenberg.</strong></p>
<p>Tagesordnung</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Begr&uuml;ssung, Er&ouml;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&auml;higkeit</li>
<li>Wahl einer Protokollf&uuml;hrerin/ eines Protokollf&uuml;hrers</li>
<li>Verabschiedung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung</li>
<li>Genehmigung der Tagesordnung</li>
<li>Bericht des Vorstands und der Fraktion- Jahresr&uuml;ckblick</li>
<li>Kassenbericht/ Ergebnis der Kassenpr&uuml;fung</li>
<li>Entlastung der Kassiererin und des gesamten Vorstands</li>
<li>Bestimmung eines Wahlleiters und der Z&auml;hlkommission</li>
<li>Wahl des Vorstands f&uuml;r 2012/13</li>
<li>Wahl von zwei Kassenpr&uuml;ferInnen</li>
<li>Geplante Aktionen in 2012</li>
<li>Demografischer Wandel - Erhalt und R&uuml;ckbau von Infrastrukturen in Fr&ouml;ndenberg</li>
<li>Verschiedenes</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&Uuml;ber ein zahlreiches Erscheinen w&uuml;rden wir uns sehr freuen. Im Anschluss an die Versammlung steht noch ein kleiner Imbiss bereit.</p>
<p>Mit gr&uuml;nen Gr&uuml;ssen<br />Andrea Molitor<br />Ortsverbandssprecherin</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:04:52 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/einladung-zur-jahreshauptversammlung-2012</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Rede zur Haushaltsberatung 2012</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/rede-zur-haushaltsberatung-20121</link>  <description><![CDATA[ <p>Rede von Martin Schoppman in der Ratssitzung am 22.02.2012.</p>
<h2>Anmerkungen der Fraktion &bdquo;Die Gr&uuml;nen" im Rat der Stadt Fr&ouml;ndenberg zur Haushaltsberatung am 22. Februar 2012</h2>
<p>Sehr geehrter Herr B&uuml;rgermeister, sehr geehrte Damen und Herren!</p>
<p>Im Namen der GR&Uuml;NEN Fraktion will auch ich die gute Gelegenheit ergreifen und einige Anmerkungen zum Haushalt machen. Die Gr&uuml;nde warum es in Fr&ouml;ndenberg irgendwie in jedem Jahr finanziell hakt sind vielf&auml;ltig:</p>
<p>Mal ufert eine unserer Kreisumlagen aus, mal brechen Steuereinnahmen oder Schl&uuml;sselzuweisungen weg &ndash; h&auml;ufig auch alles auf einmal. Gelegentlich werden hier im Rat Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber diese Entwicklungen geweint, dabei aber der eigene Anteil an der Malaise gern &uuml;bersehen. Dieser Rat hat in den vergangenen an einer ganzen Reihe von mehr oder weniger sinnvollen finanziellen Entscheidungen gef&auml;llt, die uns ebenfalls jeweils einen Schritt&nbsp;n&auml;her an den finanziellen Abgrund bef&ouml;rdert haben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>So haben wir die Klassenzahl unsere Gesamtschule zwei Mal kostspielig erweitert</li>
<li>Zwei Kunstrasenpl&auml;tze bezuschusst</li>
<li>Den Bau der Kulturschmiede unterst&uuml;tzt</li>
<li>Ein zweites Lehrschwimmbecken mit einer Unsumme wieder hergerichtet.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worauf wir grunds&auml;tzlich achten m&uuml;ssen ist ein vern&uuml;nftiger und nachhaltiger Umgang mit den zu knappen Mitteln, damit die Stadt handlungsf&auml;hig bleibt, nachfolgende Generationen auch noch gestalten k&ouml;nnen und unsere Stadt nicht von der k&uuml;nftigen Zinslast erdr&uuml;ckt wird. So wie sich Privathaushalte n&auml;mlich f&uuml;r mehr oder weniger sinnvolle Ausgaben verschulden, so fahren auch wir das st&auml;dtische Girokonto immer tiefer in die roten Zahlen. Und diese Betr&auml;ge werden unsere B&uuml;rger eines Tages wieder abtragen m&uuml;ssen &ndash; mit Zins und Zinseszins!</p>
<p>Wir GR&Uuml;NEN haben uns daher in den vergangenen Jahren bei der freiz&uuml;gigen Vergabe von Mitteln f&uuml;r Vereine oft allein gegen die Mehrheitsmeinung hier im Rat gestemmt &ndash; angesichts der Zahlenverh&auml;ltnisse nat&uuml;rlich stets vergebens. Meine Fraktion hat sich vor einigen Jahren entschlossen, eben nicht &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen zu springen, das man uns hinh&auml;lt. Unsere &Uuml;berzeugung bei diesen Entscheidungen war stets:</p>
<p><strong>Fr&ouml;ndenberg leistet sich mal wieder Dinge die es nicht braucht, mit Geld das es nicht hat!</strong></p>
<p>Mit dieser Haltung haben wir uns nicht nur Freunde gemacht, aber am Ende steht f&uuml;r uns der verantwortungsvolle Umgang mit den uns von unseren B&uuml;rgern anvertrauten Mitteln &uuml;ber den Interessen einzelner Gruppen. Da diese Vereine nat&uuml;rlich die finanzielle Zumutung ihrer Forderungen f&uuml;r die klamme Stadt erkennen, wird regelm&auml;&szlig;ig der Nutzen f&uuml;r das Gro&szlig;e und Ganze betont. Insbesondere dann, wenn bereits eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist, die im Grunde f&uuml;r alle interessierten B&uuml;rger ausreicht. Das ist so bei den Kunstrasenpl&auml;tzen, wo f&uuml;r heute noch vier Vereine mittlerweile zwei Pl&auml;tze auch mit st&auml;dtischen Mitteln gebaut wurden und weitere zwei Antr&auml;ge der zun&auml;chst "Zu-Kurz-Gekommenen" vorliegen. Ich und die Generationen von Kickern, die sich auf Naturrasen oder Asche mit Freude die Lunge aus dem Leib gerannt haben, sind eigentlich der lebende Beweis daf&uuml;r, dass bei sinkenden Kinder- und Spielerzahlen f&uuml;r diesen Sport mehr nicht erforderlich ist. Dies umso mehr, als man bei den bisher gebauten Kunstrasenpl&auml;tzen einen Nutzen f&uuml;r den Schulsport nicht mal am Horizont erahnen kann.&nbsp;Aber egal, Mehrheiten haben sich hier gefunden!</p>
<p>Weiter ging's beim Lehrschwimmbecken an der Overbergschule, wo die Kapazit&auml;t in Langschede zwar f&uuml;r eine Unterrichtung aller Fr&ouml;ndenberger Grundsch&uuml;ler nachweislich ausgereicht h&auml;tte, wo sich die Politik aber mal wieder von den Schwimmbadfreunden am Nasenring durch die Manege f&uuml;hren lie&szlig;. Was wurden hier im Rat von den Interessenvertretern im Vorfeld nicht f&uuml;r hehre Versprechungen gemacht: Aktive Mitwirkung am Unterhalt, nennenswerte Nutzungsgeb&uuml;hren, freies Schwimmen am Wochenende f&uuml;r Jedermann usw. &ndash; nichts davon wurde eingehalten. Also haben die Interessierten ein tolles brandneues Bad und die Stadt hat ein zus&auml;tzliches Loch im Haushalt, aber auch daf&uuml;r gab es hier eine satte Mehrheit.</p>
<p>Wenn man dann anschlie&szlig;end so mit Ratskollegen aus anderen Fraktionen am Tresen steht, bezeichnen die ihr eigenes Abstimmungsverhalten regelm&auml;&szlig;ig als "bedenklich", &bdquo;unvern&uuml;nftig" oder unverbl&uuml;mt als &bdquo;Unsinn im Namen der Fraktion". Aber gew&auml;hlt ist gew&auml;hlt, nicht wahr &ndash; so funktioniert Demokratie eben!</p>
<p>Dieser Tage fand sich im Magazin &bdquo;Der Spiegel" ein Gespr&auml;ch mit dem tschechischen Au&szlig;enminister Karl F&uuml;rst zu Schwarzenberg auch zum Thema Schuldenkrise &ndash; ich will daraus mal kurz zitieren:</p>
<p>So sagte Schwarzenberg: &bdquo;Es gab in den letzten Jahren kaum Politiker, die davor warnten, noch mehr Geld auszugeben." Darauf erwiderte der pfiffige Spiegel-Reporter: &bdquo;Solche Politiker w&uuml;rden sofort abgew&auml;hlt". Und da sagt der Herr Schwarzenberg, der &uuml;brigens ein naher Freund des k&uuml;rzlich verstorbenen Vaclav Havel war, etwas ebenso Bemerkenswertes wie Selbstverst&auml;ndliches: &bdquo;Wer, um das n&auml;chste Wahlergebnis g&uuml;nstiger zu gestalten, wider besseren Wissen handelt, ist verantwortungslos!" Potzblitz, &bdquo;verantwortungslos" sagt der kluge Mann, das ist kein freundliches Wort, aber sehr treffend wie ich finde.</p>
<p>Warum erz&auml;hle ich Ihnen das alles? Vielleicht weil meine Fraktion und ich uns w&uuml;nschen w&uuml;rden, dass die diesem Rat &uuml;bertragene Verantwortung zum Wohle aller B&uuml;rger dieser Stadt tats&auml;chlich ernster genommen w&uuml;rde. Das so viel R&uuml;ckgrad zu finden w&auml;re, dass die Spr&uuml;che: &bdquo;Dann brauchen wir im Norden, S&uuml;den, Osten oder Westen zur Kommunalwahl nicht mehr anzutreten." &bdquo;Dann kann ich mich bei der Feuerwehr, den Sch&uuml;tzen, Schwimmern, Fu&szlig;ballern oder Kulturfreunden nicht mehr sehen lassen!", nicht mehr im Zusammenhang mit schlichten politischen Sachentscheidungen fallen w&uuml;rden. Die Angst vor dem n&auml;chsten Wahltermin und damit vor der Rache der W&auml;hler ist hier nach unserer Erfahrung n&auml;mlich deutlich zu stark ausgepr&auml;gt.</p>
<p>Am Ende ist der B&uuml;rger viel schlauer als wir Politiker immer annehmen. Klientelpolitik, einseitige Einflussnahme und Mittelvergeudung werden fast immer als das erkannt was sie sind:</p>
<p><strong>Zumutungen f&uuml;r die Solidargemeinschaft</strong></p>
<p>So wird heute auch &uuml;ber einen Zuschuss f&uuml;r den Betrieb des Freibads in Dellwig abgestimmt, f&uuml;r den sich unter dem Druck der Schlie&szlig;ung nun endlich ein F&ouml;rderverein gefunden hat. So sehr wir das ehrenamtliche Engagement auch begr&uuml;&szlig;en, so zwingen uns die Verh&auml;ltnisse doch dazu, dem Projekt die finanzielle Unterst&uuml;tzung zu verweigern. Wir h&auml;tten es nach vielen Gespr&auml;chen mit Ratsmitgliedern hier im Raum nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, aber alle anderen Fraktionen haben bereits im Vorfeld Zustimmung signalisiert - wenn auch allesamt &bdquo;mit gro&szlig;en Bauchschmerzen"... Interessanterweise sind nun auch Ratsmitglieder daf&uuml;r, die bei der Abstimmung &uuml;ber neue finanzielle Zumutungen f&uuml;r unsere B&uuml;rger, sonst gern und h&auml;ufig das hohe Lied von der B&uuml;rgern&auml;he erklingen lassen. Da stimmt man dann mal gern unter Sirenenges&auml;ngen gegen die Erh&ouml;hung der Verzinsung im Abwasserbetrieb, gegen die Erh&ouml;hung der Grundsteuern oder gegen die Geb&uuml;hrenhaushalte im Allgemeinen &ndash; kann sich dann aber gar nicht schnell genug nach vorne dr&auml;ngen, wenn es darum geht, sich die Lorbeeren f&uuml;r die damit bezahlten Wohltaten abzuholen.</p>
<p>Was sagte der Herr Schwarzenberg &bdquo;verantwortungslos", genau, dass trifft es.</p>
<p>Meine Fraktion und ich haben in der Vergangenheit hier viele kleine finanzielle Gemeinheiten mitgetragen, wie z.B.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>die Streichung von Mitteln f&uuml;r den Stadtsportbund oder Kulturtreibende</li>
<li>die K&uuml;rzung der Stellenbewertung von Fachbereichsleiterposten</li>
<li>die K&uuml;ndigung von Pflegevertr&auml;gen f&uuml;r Gr&uuml;nfla&Aring;Nchen von Kirchengemeinden usw.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei ging es zumeist nur um wenige tausend Euro, die den st&auml;dtischen Haushalt zwar nicht gerettet haben, die aber mit Bedenken zu vertreten waren und Zeichen setzten. Wir, die GR&Uuml;NEN, konnten die Ma&szlig;nahmen immer unterst&uuml;tzen, denn wenn man &uuml;berall die Sparzwinge ansetzt, ist das f&uuml;r die Betroffenen in Solidarit&auml;t verst&auml;ndlich und auch ertr&auml;glich.</p>
<p>Wie schauen die geschr&ouml;pften Gruppen und Personen aber nun aus der W&auml;sche, wenn ohne erkennbare Not mal eben mehr als 70.000 Euro f&uuml;r ein weiteres Freibad im Viermonatsbetrieb zur Verf&uuml;gung gestellt werden? Auf die Reaktionen darf man gespannt sein, aber man kann sicher nicht mehr auf viel Verst&auml;ndnis bei den kommenden Sparrunden hoffen. Wer die Finanzverantwortung f&uuml;r diese Stadt ernst nimmt &ndash; und das tun WIR jedenfalls seit Jahren &ndash; kann sich in Zeiten ausufernder Kassenkredite kein zweites Freibad leisten! Da hat sich der Dellwiger F&ouml;rderverein getummelt und bis jetzt gut 400 Mitglieder gewonnen. Das bedeutet nat&uuml;rlich auch, dass trotz eines wirklich bescheidenen Mitgliedsbeitrags, auf jeden einzelnen F&ouml;rderer 50 B&uuml;rger dieser Stadt kommen, die sich ein viertes Bad in dieser Stadt eben kein zus&auml;tzliches Geld kosten lassen wollen. Auch das sind Mehrheiten meine Damen und Herren!</p>
<p><strong>&Uuml;berhaupt das Schwimmen in dieser Stadt!</strong></p>
<p>Wir haben uns mal von der Verwaltung die Betriebskosten der beiden Lehrschwimmbecken aufzeigen lassen: es waren jeweils etwa 80.000 Euro, zusammen also 160.000 Euro &ndash; pro Jahr wohlgemerkt. Dazu dann noch mal so je nach Berechnungsmethode gut 220.000 Euro f&uuml;r vier Monate L&ouml;hnbad und nun auch noch 70.000 Euro f&uuml;r vier Monate Freibad Dellwig &ndash; macht Summa summarum 450.000 Euro, ohne dass unser Fr&ouml;ndenberg als ein Mekka des Schwimmsports wahrzunehmen w&auml;re! </p>
<p>Nur zur Klarstellung: Wir GR&Uuml;NEN veranstalten hier keine Treibjagd auf die Schwimmfreunde, aber da sie bei uns wie in allen St&auml;dten den mit weitem Abstand kostspieligsten Sport betreiben, m&uuml;ssen in Zeiten knapper Kassen bei ihrer &ouml;ffentlich bezahlten Infrastruktur aus &ouml;ffentlichem Interesse auch besonders massive K&uuml;rzungen erfolgen.</p>
<p>Wir GR&Uuml;NEN hielten und halten ein Freibad und ein Lehrschwimmbecken daher f&uuml;r entbehrlich, denn mehr leisten sich unserer dreimal gr&ouml;&szlig;eren Nachbarst&auml;dte auch nicht &ndash; das erg&auml;be eine Einsparung von 150.000 Euro pro Jahr. Das Geld w&uuml;rde nat&uuml;rlich nicht gespart, weil wir es ja gar nicht haben &ndash; das ist ja das Kuriose! Vielmehr nehmen wir f&uuml;r den Betrieb der B&auml;der im Lauf der Jahre Millionen Euro Schulden auf und finanzieren das Nass auf Pump! Das werden uns unsere Nachkommen sicher von Herzen danken!</p>
<p>Aber kommen wir zur&uuml;ck zu den &uuml;berfl&uuml;ssigen 150.000 Euro, die Sie meine Damen und Herren hier im Rat so freigiebig an die Schwimmer aussch&uuml;tten wollen. Ich habe es den Verantwortlichen des Vereins bereits im Fr&uuml;hsommer 2011 bei unserem ersten Treffen in Dellwig klar gemacht: Wenn man in dieser Stadt tats&auml;chlich so viel Geld quasi &uuml;brig h&auml;tte, dann w&uuml;rden wir statt eines &Uuml;berangebots an Schwimmbecken mit dem eingesparten Geld folgende Ma&szlig;nahmen finanzieren, f&uuml;r die bisher keine Mittel in Sicht sind:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>f&uuml;r 80.000 Euro k&ouml;nnte man jedem Sch&uuml;ler beim Eintritt in die Gesamtschule ein Notebook in die Hand dr&uuml;cken und dieses dann alle 4 Jahre austauschen. In den ersten drei Jahren w&auml;ren zudem noch je 70.000 Euro f&uuml;r die p&auml;dagogische und technische Ert&uuml;chtigung der Schule &uuml;brig.</li>
<li>f&uuml;r 15.000 Euro k&ouml;nnte man je einen Klassenraum unserer Schulen neu und flexibel m&ouml;blieren und die alten Tafeln ersetzen &ndash; das w&auml;ren 10 Klassenr&auml;ume pro Jahr</li>
<li>f&uuml;r 150.000 Euro k&ouml;nnte man die Grundsteuer B um 25 Punkte senken oder die Verzinsung im Abwasserbetrieb zur&uuml;ckfahren &ndash; da k&ouml;nnten dann auch die angeblich &bdquo;b&uuml;rgernahen" Ratsmitglieder voll gl&auml;nzen.</li>
<li>f&uuml;r 150.000 Euro k&ouml;nnten wir drei Sozialarbeiter bezahlen, um benachteiligte Kinder in unserer Stadt zu unterst&uuml;tzen.</li>
<li>f&uuml;r 150.000 Euro pro Jahr k&ouml;nnten wir unsere Stra&szlig;enbeleuchtung energetisch und optisch auf Vordermann bringen, so manche L&uuml;cke im Radwegenetz schlie&szlig;en oder eine Ruhrrenaturierung ansto&szlig;en, die das kanalartige Gesicht des Flusses vollst&auml;ndig ver&auml;ndern w&uuml;rde.</li>
<li>f&uuml;r 150.000 Euro k&ouml;nnten wir massiv Tourismusf&ouml;rderung betreiben, etwa mit der Wiederer&ouml;ffnung eine i-Punktes, einem &uuml;berregionalen Kartenverkaufssystem, erweiterten &Ouml;ffnungszeiten des Kettenschmiedemuseums, dem Angebot von fertig geschn&uuml;rten Kulturpaketen f&uuml;r ausw&auml;rtige Besucher usw.</li>
<li>und letztlich, um auch den Freunden des Individualverkehrs eine Alternative aufzuzeigen, k&ouml;nnte man f&uuml;r zus&auml;tzliche 150.000 Euro pro Jahr unseren erbarmungsw&uuml;rdigen st&auml;dtischen Stra&szlig;en etwas Gutes tun.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>K&ouml;nnen Sie sich DAS vorstellen? Diese und viele andere Projekte k&ouml;nnten realisiert werden, wenn die anwesenden Ratsmitglieder den Schwimmfreunden in dieser Stadt mal die Grenzen aufgezeigt h&auml;tten! Das alles w&auml;re F&Uuml;R ALLE B&Uuml;RGER dieser Stadt sinnvoll und w&uuml;nschenswert und w&uuml;rde unsere Stadt ganzj&auml;hrig und nachhaltig einen gro&szlig;en Schritt lebens- und liebenswerter machen. Aber all das werden nat&uuml;rlich Tr&auml;ume bleiben, weil Sie lieber die gr&ouml;&szlig;te Wasserfl&auml;che je Einwohner in weitem Umkreis finanzieren!</p>
<p>Um es hier einmal deutlich zu sagen: Wir halten unseren neuen Beigeordneten und K&auml;mmerer Herrn Freck f&uuml;r einen echten Gl&uuml;cksgriff f&uuml;r unsere Stadt. Da hat dieser anerkannt emsige und sachkundige Verwaltungsfachmann f&uuml;r diese Stadt erstmals eine Haushaltssperre verh&auml;ngt, f&auml;hrt in der Verwaltung eine Sparrunde nach der anderen und wir befinden uns trotzdem noch auf Jahre hinaus in der Haushaltssicherung. Was muss denn noch passieren, bevor der Rat dieser Stadt die Dramatik der Situation begreift? In einem Privathaushalt klebte schon seit Jahren der Kuckuck am Fernseher und die private Insolvenz st&uuml;nde vor der T&uuml;r. Aber auch auf der Titanic hat ja das Orchester bis zum Schluss gespielt!</p>
<p>So bekommt Herr Freck von der Politik mal eben j&auml;hrlich 70.000 Euro Belastung f&uuml;r ein zweites Bad im parallelen Viermonatsbetrieb aufgebrummt. Fr&ouml;ndenberg wird somit an jedem einzelnen der ca. 120 &Ouml;ffnungstage des Freibads in Dellwig t&auml;glich 600 Euro zus&auml;tzlich an Schulden aufnehmen m&uuml;ssen &ndash; das k&ouml;nnen wir GR&Uuml;NE nicht verantworten und daher ist das mit uns auch nicht zu machen.</p>
<p>Wie man h&ouml;rt, soll der Zuschuss auch gleich auf mehrere Jahre festgelegt werden, weil &ndash; und die n&auml;chste Kommunalwahl kommt bestimmt &ndash; bis dahin die heutige Entscheidung tragen soll. &Uuml;ber die Finanzierung von im Betreib anfallenden Gro&szlig;reparaturen oder das Erfordernis einer h&ouml;heren Verlustabdeckung wird von der Politik lieber versch&auml;mt geschwiegen!</p>
<p>Fr&uuml;her wurde bei so einer zus&auml;tzlichen Ausgabe zwingend ein so genannter geldwerter &bdquo;Deckungsvorschlag" eingefordert. Heute h&ouml;rt man aus Fraktionen die Empfehlung, die 70.000 Euro mit den eingesparten Winterkosten f&uuml;r Heizung, Stra&szlig;enreinigung und Stra&szlig;enunterhaltung zu finanzieren. Das ist genau das j&auml;mmerliche Niveau, das hier im Rat finanzpolitisch mittlerweile vorherrscht. F&uuml;r wie dumm halten Sie Ihre Mitb&uuml;rger eigentlich? Erstens war der Ansatz dieser Winterkosten zwingend notwendig und zweitens ebenfalls &uuml;ber Kredite zu bezahlen &ndash; sie sind daher zur Finanzierung einer freiwilligen Leistung vollkommen ungeeignet! Um es Ihnen mal wie Lieschen M&uuml;ller zu erkl&auml;ren: Da vereinbart eine &uuml;berschuldete Familie mit ihrer Bank eine letzte zus&auml;tzliche Kreditaufnahme, weil die j&auml;hrliche Gasabrechnung ansteht und man nicht im Kalten sitzen will. Nun ist der Winter milder, die Gasrechnung also geringer &ndash; nur Wahnsinnige w&uuml;rden von Einsparungen faseln, den Kredit trotzdem aufnehmen und mit dem geliehenen Geld eine Sause auf Mallorca machen! Wenn so was beim Schuldnerberater Zwegat auf RTL vorkommt, rollt sich halb Deutschland vor Lachen &uuml;ber die beschr&auml;nkten Gestalten ab &ndash; aufs Fernsehen k&ouml;nnen wir hier verzichten, wir sitzen gerade in der ersten Reihe!</p>
<p>Es gab au&szlig;erdem wie jedes Jahr eine ganze Reihe von Antr&auml;gen zum Haushalt, die meine Fraktion wie folgt bewertet:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Wir h&auml;tten uns vorstellen k&ouml;nnen, dem SV Fr&ouml;mern die Materialkosten f&uuml;r den Bau weiterer Umkleidekabinen bereits in diesem Jahr zu zahlen, denn wenn dort schon ein teurer Kunstrasen bespielt wird, sollten die ben&ouml;tigten Kabinen auch vorhanden sein.</li>
<li>Unser Stadion an der Graf-Adolf-Stra&szlig;e sollte f&uuml;r einen &uuml;berschaubaren Betrag nutzbar gehalten werden. Nat&uuml;rlich w&auml;re ein Kunstrasenplatz am Schulzentrum w&uuml;nschenswert, aber bekanntlich steht dort kein Baugrundst&uuml;ck zur Verf&uuml;gung.</li>
<li>Die sanit&auml;ren Anlagen des Feuerwehrger&auml;tehauses in Ardey sollten entsprechend dem Verwaltungsvorschlag &uuml;berarbeitet werden.</li>
<li>Ein Imagefilm f&uuml;r Fr&ouml;ndenberg k&ouml;nnte den touristischen Au&szlig;enauftritt unserer Stadt verbessern und sollte uns auf diesem hart umk&auml;mpften Gebiet nach vorne bringen.</li>
<li>Wir denken, dass man angesichts der stetig steigenden Ausgaben f&uuml;r die differenzierte Kreisumlage den Aufbau eines eigenen Jugendamts pr&uuml;fen lassen sollte. F&uuml;r dieses Gutachten sollte daher Geld bereitgestellt werden.</li>
<li>Die Mittel f&uuml;r die Gr&uuml;nfl&auml;chenpflege sollten entsprechend dem ersten Verwaltungsvorschlag bei 225.000 Euro belassen werden. Tats&auml;chlich erforderliche Mehrkosten k&ouml;nnen ggf. per Beschluss und mit Begr&uuml;ndung im Jahresverlauf bewilligt werden.</li>
<li>Die Arbeit des Fachbereichs 3 unserer Verwaltung sollte nach den anstehenden personellen Ver&auml;nderungen einer Analyse unterzogen werden. Von den geforderten Vorabfestlegungen halten wir angesichts der komplizierten Materie nichts. Ebenso k&ouml;nnte man dann auch heute schon erhoffte Einsparungen im Jugendamtsbereich einpreisen und schon wieder w&auml;re ein St&uuml;ck Haushalt saniert.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber um es abschlie&szlig;end noch einmal klar auszusprechen:</p>
<p>Sollte sich dieser Rat nach dem Unfug mit dem Overbergbecken nun auch noch f&uuml;r einen verlorenen Zuschuss in H&ouml;he von 70.000 Euro f&uuml;r den Betrieb des Freibads Dellwig entscheiden, k&uuml;ndige ich im Namen meiner Fraktion die Zusammenarbeit f&uuml;r diesen Haushalt zun&auml;chst einmal auf und wir werden daher Haushalt und HSK f&uuml;r das Jahr 2012 ablehnen.</p>
<p>Weil, und das fasst das zuvor Gesagte noch mal kurz und knapp zusammen:</p>
<p><strong>Die GR&Uuml;NE Fraktion kann und will das Ganze so nicht mehr verantworten!</strong></p>
<p>Abschlie&szlig;end m&ouml;chte ich Herrn Freck und der gesamten Finanzabteilung f&uuml;r die geleistete Arbeit danken und betonen, dass wir die Dreifachbelastung aus nachzuholenden Jahresabschl&uuml;ssen, Haushaltsaufstellung und Erarbeitung eines Haushaltssicherungskonzepts ausdr&uuml;cklich anerkennen. Ein solches Engagement ist auch nach meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung keinesfalls selbstverst&auml;ndlich!</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit!</p>
<p>Martin Schoppmann<br />Fraktionsvorsitzender</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:54:54 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/rede-zur-haushaltsberatung-20121</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Haushaltsklausur der Fraktion DIE GRÜNEN am 04.02.2012</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/presse/haushaltsklausur-der-fraktion-die-grenen-am-04.02.2012</link>  <description><![CDATA[ <h2>Hauhalts-Klausurtagung der Fraktion DIE GR&Uuml;NEN am 04.02.2012</h2>
<p>Am Samstag, den 04.02.2012 traf sich die Fraktion der GR&Uuml;NEN im &bdquo;Hotel am Park" zu ihrer diesj&auml;hrigen Haushalts-Klausur. Als Vertreter der Verwaltung standen der Beigeordnete Herr Freck und Herr Holterh&ouml;fer zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Der K&auml;mmerer Herr Freck stellte der GR&Uuml;NEN Fraktion noch einmal die Eckpunkte des Haushalts vor. Die GR&Uuml;NE Fraktion ist &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Haushaltssicherungsperiode bis zum Jahr 2016/17 nicht gl&uuml;cklich, da die Prognosezahlen f&uuml;r weiter entfernte Jahre naturgem&auml;&szlig; immer ungenauer werden. Die Entwicklung aller wesentlichen Gr&ouml;&szlig;en wie Steueraufkommen, Kreisumlage und Schl&uuml;sselzuweisungen ist erstens nicht kommunal beeinflussbar und zweitens&nbsp;tats&auml;chlich nicht seri&ouml;s vorherzusagen. Die Verschiebung bedeutet somit ein gr&ouml;&szlig;eres Ma&szlig; an Ungewissheit.</p>
<p>Der Tag stand im Zeichen der Information - f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Meinungsbildung wird die Fraktion die Zeit bis zur Haushaltsverabschiedung am 22.02.2012 nutzen.</p>
<p>Es zeichneten sich aber folgende Festlegungen ab:</p>
<ul>
<li>Wegen der ausufernden differenzierten Kreisumlage unterst&uuml;tzen die GR&Uuml;NEN die Einholung eines Gutachtens &uuml;ber Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung des Jugendamts</li>
<li>Ein weiterer Kunstrasenplatz ist - insbesondere auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - f&uuml;r die GR&Uuml;NEN allenfalls am Schulzentrum Im Wiesengrund vorstellbar. Es fehlt ein Sportst&auml;ttenkonzept, dass insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels ber&uuml;cksichtigt. In Fr&ouml;ndenberg erfolgt die Sportst&auml;ttenplanung bisher auf Zuruf!</li>
<li>Die GR&Uuml;NE Fraktion unterst&uuml;tzt den SV Fr&ouml;mern bei seinem Wunsch nach einer Erweiterung der Kabinenanlage, da ein kostspieliger Kunstrasenplatz ohne ausreichende Umkleidem&ouml;glichkeiten Unsinn ist. Daher sind wir daf&uuml;r, dem Verein kurzfristig die Materialkosten f&uuml;r den Erweiterungsbau zur Verf&uuml;gung zu stellen.</li>
<li>25.000 Euro f&uuml;r den Neuaufbau des Ehrenmals in Stentrop halten wir f&uuml;r zu kostspielig. Wir fordern die Stadt auf, sich um entsprechendes ehrenamtliches Engagement zu bem&uuml;hen und die Materialkosten zu &uuml;bernehmen.</li>
<li>Die GR&Uuml;NEN begr&uuml;ssen ausdr&uuml;cklich das ehrenamtliche Engagement des Freibadvereins Dellwig und die geleistete Vorarbeit. Der in Rede stehende Betrag von &uuml;ber 70.000 Euro bedeutet jedoch zus&auml;tzliche Schulden von 600 Euro je &Ouml;ffnungstag f&uuml;r unsere Stadt und ist damit nach unserer Meinung angesichts der Haushaltslage unvertretbar. Zudem scheinen uns viele Fragen ungekl&auml;rt, wie z.B. die sichere Abdeckung der Kosten bei einem verregneten Sommer oder die Bezahlung von Reparaturen im laufenden Betrieb.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><br /></h2> ]]></description>  <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:22:46 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/presse/haushaltsklausur-der-fraktion-die-grenen-am-04.02.2012</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen Factory-Outlet-Center in Werl</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-in-werl</link>  <description><![CDATA[ <h2>B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN gegen Factory-Outlet-Center in Werl</h2>
<p>In einem offenen Brief an den zust&auml;ndigen Minister Harry K. Voigtsberger sprechen sich die GR&Uuml;NEN aus der Region gegen das geplante Factory-Outlet-Center in Werl und im l&auml;ndlichen Raum allgemein aus.</p>
<p>An das<br />Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Energie,&nbsp;Bauen, Wohnen und Verkehr<br />des Landes Nordrhein-Westfalen<br />Harry K. Voigtsberger<br />J&uuml;rgensplatz 1<br />40219 D&uuml;sseldorf</p>
<p>05.12.2011</p>
<p>Sehr geehrter Herr Minister,</p>
<p>wir wenden uns mit einer Sorge an Sie, die nicht nur uns, sondern eine Vielzahl von Beteiligten und Betroffenen gleicherma&szlig;en plagt, und bitten Sie dringend um Unterst&uuml;tzung.</p>
<p>Es geht um ein geplantes Factory-Outlet-Center (FOC) in Werl. Am Autobahnkreuz A44/A445 soll mit 18.000 m2 Verkaufsfl&auml;che eines der gr&ouml;&szlig;ten Outletcenter Deutschlands entstehen. Auf einer Gesamtfl&auml;che von 80.000 m2 soll das Geb&auml;ude inklusive Parkpl&auml;tzen entstehen, ein ungeheures Ausma&szlig; von Fl&auml;chenverbrauch, der den Zielen des Landesentwicklungsplanes widerspricht, Factory Outlets mit mehr als 5.000 m2 Verkaufsfl&auml;chen nur in Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern zuzulassen. Diese Regelung wurde leider vom OVG M&uuml;nster f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt, weil sie das Recht auf kommunale Selbstverwaltung verletze. LEPro &sect; 24a Abs. 1 Satz 4 sei verfassungswidrig. </p>
<p>Mit diesem Urteil setzt ein selbstm&ouml;rderischer Verdr&auml;ngungswettbewerb der Kommunen ein, der unsere Innenst&auml;dte weiter ausbluten wird und zu Leerstand und weiterer Ver&ouml;dung f&uuml;hren wird.<br />Outlet-Center ziehen vielleicht KundInnen aus weiterer Entfernung an, solange es kein n&auml;heres Einkaufsziel dieser Art gibt, aber eben auch viele KundInnen aus der Umgebung, die damit dem &ouml;rtlichen Handel fehlen. Diese weitere Belastung neben der zunehmenden Konkurrenz des Internethandels wird dem station&auml;ren Einzelhandel weitere Luft zum Existieren nehmen.</p>
<p>Das FOC soll auf guten Ackerb&ouml;den entstehen, direkt an der A 44. Das h&auml;tte einerseits den Verlust wichtiger landwirtschaftlich genutzter Fl&auml;che zur Folge als auch zus&auml;tzliche Umweltbelastung durch den Individualverkehr der Kunden, die erfahrungsgem&auml;ss mit dem PKW anreisen. Beide Folgen sind unerw&uuml;nscht. </p>
<p>Ein solcher dezentraler Standort konterkariert alle Bem&uuml;hungen der St&auml;dte zur St&uuml;tzung ihrer Zentren. Viele Kommunen bem&uuml;hen sich seit Jahrzehnten mit Einzelhandelskonzepten und &auml;hnlichen Steuerungsinstrumenten um den Erhalt und die Attraktivit&auml;t ihrer Innenst&auml;dte, dies auch oft mit finanzieller Unterst&uuml;tzung des Landes. Die Ansiedlung eines FOC dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung w&auml;re ein Schlag ins Gesicht aller AkteurInnen.</p>
<p>Wir bitten daher und fordern Sie auf:</p>
<p>Setzen Sie sich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumenten gegen die Ansiedelung des FOC in Werl ein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Setzen Sie sich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumenten gegen die Ansiedelung des FOC in Werl ein!</li>
<li>Schaffen Sie eine rechtssichere Rahmengesetzgebung, die die Ansiedlung dieser &uuml;berdimensionierten und destruktiven Handelsprojekte im l&auml;ndlichen Raum verhindert!</li>
<li>Treten Sie f&uuml;r eine nachhaltige Landesentwicklungsplanung ein und verhindern Sie den irrwitzigen Fl&auml;chenverbrauch und die Ressourcenverschwendung dieser Planung!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterzeichner:</p>
<p>B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN in</p>
<p>ARNSBERG Thomas W&auml;lter<br />ENSE Marc Teuber<br />FR&Ouml;NDENBERG Andrea Molitor<br />HAMM Siegbert K&uuml;nzel<br />ISERLOHN/HEMER Denis Potschien<br />LIPPSTADT Ursula Jasperneite-Br&ouml;ckelmann<br />MENDEN Ingrid Ketzscher<br />SCHWERTE Monika Demant<br />SOEST Werner Liedmann<br />SUNDERN Anke Rose<br />UNNA Herbert Goldmann und Friedrich Ostendorff, MdB<br />WARSTEIN Dagmar Hanses, MdL<br />WERL Konstanze Kubath<br />WICKEDE Lothar Kemmerzell</p>
<p><a href="presse/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-im-lendlichen-raum" target="_blank">Pressemeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:36:24 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-in-werl</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Duplicate of Einladung zur Mitgliederversammlung</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/duplicate-of-einladung-zur-mitgliederversammlung</link>  <description><![CDATA[ <h2>Einladung zur Mitgliederversammlung</h2>
<p>An alle&nbsp;Ortsverbandsmitglieder und Interessierte&nbsp;von B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN Fr&ouml;ndenberg</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>zu unserer turnusm&auml;&szlig;igen Mitgliederversammlung laden wir Sie/ Dich hiermit herzlich ein. Sie findet statt am Montag, den 14. November, um 18:30 Uhr im Hotel am Park, Ruhsrtar&szlig;e 6.</p>
<p>Tagesordnung</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Begr&uuml;&szlig;ung, Er&ouml;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&auml;higkeit</li>
<li>Protokoll der letzten Sitzung</li>
<li>Information und Diskussion zu den aktuellen Themen&nbsp;Massentierhaltung,&nbsp;Fr&ouml;ndenberger Westen und&nbsp;Haushalt 2012</li>
<li>Verschiedenes</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns auf ein reges Interesse und eine gemeinsame offene Diskussion!</p>
<p>Mit gr&uuml;nen Gr&uuml;&szlig;en<br />Andrea Molitor<br />OV-Sprecherin</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 09 Nov 2011 12:09:52 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/duplicate-of-einladung-zur-mitgliederversammlung</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Antrag zur Steuerung von Intensivtierhaltungsbetrieben</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-steuerung-von-intensivtierhaltungsbetrieben</link>  <description><![CDATA[ <h2>Kommunale Steuerung von Intensivtierhaltungsbetrieben</h2>
<p>Sehr geehrter Herr Rebbe,</p>
<p>die Fraktion der Gr&uuml;nen im Rat stellt folgenden Antrag:</p>
<p><strong>A. Die Steuerung der Errichtung von Tiermastanlagen durch entsprechende planungsrechtliche Instrumente</strong></p>
<p>Folgende Varianten sind m&ouml;glich:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Ausweisung von Konzentrationszonen im Fl&auml;chennutzungsplan (entsprechend Konzentrationszonen f&uuml;r Windkraft)?</li>
<li>Festlegung von &uuml;berbaubaren Fl&auml;chen f&uuml;r Tiermastbetriebe &uuml;ber das ganze Stadtgebiet in einem Bebauungsplan?</li>
<li>&Uuml;berarbeitung des Fl&auml;chennutzungsplans dahingehend, dass Schutzzonen definiert werden (vgl. die nieders&auml;chsische Gemeinde Wangerland *). Bei der Erstellung sollten Schutzbereiche festgelegt werden wie: Schulen, Kinderg&auml;rten, Freib&auml;der, Sportst&auml;tten, Freizeit- und Begegnungsst&auml;tten, Golfpl&auml;tze, Naturschutzgebiete und Wasserschutzgebiete.?</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>B. Dar&uuml;ber hinaus sind Geruchsschwellen f&uuml;r die Emissionen zu definieren und maximale Schwebstaubkonzentrationen festzusetzen (siehe Beispiel Wangerland).</strong></p>
<p>Begr&uuml;ndung:</p>
<p>Die &ouml;ffentlichen Proteste gegen Intensivtierhaltungsbetriebe sind auch in Fr&ouml;ndenberg laut zu h&ouml;ren. Die beantragte Erweiterung der Legehennenst&auml;lle in Stentrop auf knapp 60.000 Legehennen f&uuml;hrt zu einer Beeintr&auml;chtigung der Lebensqualit&auml;t und der Gesundheit. Die Bef&uuml;rchtungen der B&uuml;rger m&uuml;ssen von der Verwaltung ernst genommen werden. Die Verwaltung scheint machtlos, die Bev&ouml;lkerung und ihr Umfeld zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>Der St&auml;dte- und Gemeindebund thematisierte dies bereits in der Fachzeitschrift St&auml;dte- und Gemeinderat, Ausgabe 7-8 2010 und zeigt verschiedene Steuerungsmodelle f&uuml;r Kommunen auf (siehe auch Positionspapier http://www.bund-dueren.de/uploads/media Staedte_und_Gemeindebund_NRW_Intensivtierhaltung.pdf).</p>
<p>In der ASU-Sitzung am 29.09.2011 wurden ebenfalls verschiedene Steuerungsmodelle von Rechtsanwalt Tyczewski, Soziet&auml;t Wolter &amp; Hoppenberg erl&auml;utert. Um eine Steuerung zu erm&ouml;glichen, muss ein st&auml;dtebauliches Konzept vorliegen. Im Falle der Stadt Fr&ouml;ndenberg kann es die Ausrichtung auf Tourismus und Naherholung sein.</p>
<p>Wir von B&uuml;ndnis 90/ Die Gr&uuml;nen sehen hier in Fr&ouml;ndenberg akuten Handlungsbedarf, um getreu dem Leitbild des Fl&auml;chennutzungsplanes &bdquo;Leben mit der Landschaft" die Lebensqualit&auml;t in und f&uuml;r Fr&ouml;ndenberg zu erhalten und zu sch&uuml;tzen. Rat und Verwaltung haben in diesem Sinne die Aufgabe und die Pflicht mit ihren Entscheidungen auch Vorsorge zu treffen, um die Bev&ouml;lkerung und die Erholungssuchenden vor gesundheitlichen Gefahren zu bewahren und unsere Natur zu sch&uuml;tzen und zu entwickeln. </p>
<p>Wir wissen sehr wohl, dass dies eine Herausforderung an Politik und Verwaltung darstellt und auch ein l&auml;ngerer Entscheidungsfindungsprozess sein wird. Zur Erhaltung unserer Lebensqualit&auml;t und Schutz unserer Natur und Landschaft sollten wir diesen Weg einschlagen, um ungewollten Ansiedlungen von Intensivtierhaltungsbetrieben rechtzeitig entgegen zu steuern.</p>
<p>Nichtsdestotrotz muss die Verwaltung jetzt unverz&uuml;glich handeln, um zu verhindern, dass weitere bauliche Fakten auf Fr&ouml;ndenberger Gebiet geschaffen werden. Wir erwarten von der Verwaltung die Erstellung eines Konzeptes mit entsprechender Zeitplanung. </p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />Martin Schoppmann<br />Fraktionsvorsitzender</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Auszug aus dem Artikel in der Fachzeitschrift &bdquo;St&auml;dte-und Gemeinderat", Ausgabe 7-8 2010, Artikel &bdquo;Kommunale Steuerung von Intensivtierhaltungsanlagen"<br />&bdquo;Die nieders&auml;chsische K&uuml;stengemeinde Wangerland hat ein Steuerungsmodell auf der Ebene des Fl&auml;chennutzungsplans entwickelt, das vom BVerwG (BVerwG 18.8.2005, Az.: 4 C 13.04) im Grundsatz gebilligt worden ist. Das Planungsziel der Gemeinde bestand in der F&ouml;rderung der fremdenverkehrsbezogenen Entwicklung. Daf&uuml;r wurde eine gro&szlig;r&auml;umige Fl&auml;che als Fl&auml;che f&uuml;r &bdquo;Erholungs- Kur und Freizeitfl&auml;che" im FNP ausgewiesen. Um diese Fl&auml;che wurde ein Ring von drei &bdquo;Schutzzonen" definiert, in denen unterschiedliche Nutzungsbeschr&auml;nkungen festgesetzt waren. Zum Einen wurden Geruchsschwellen f&uuml;r die Emissionen der Betriebe in Anlehnung an die GIRL definiert und zum Anderen maximale Schwebstaubkonzentrationswerte gem. VDI 2310 festgesetzt. Auf der Basis dieser Werte konnte die Ansiedlung eines privilegierten Betriebs wegen entgegenstehender &ouml;ffentlicher Belange (FNP gem. &sect; 35 Abs. 3 Nr.1) verhindert werden."</p>
<h2><br /></h2>
<h2><br /></h2>
<h2><br /></h2>
<h2><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px; font-weight: normal;"><span style="font-size: large;"><span style="font-size: 18px;"><strong><br /></strong></span></span></span></span></h2> ]]></description>  <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:58:12 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-steuerung-von-intensivtierhaltungsbetrieben</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item>	</channel>
</rss>
