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			<copyright>Bündnis 90/Die Grünen OV Fröndenberg</copyright>
			<ttl>120</ttl><item>  <title>Haushaltsklausur der Fraktion DIE GRÜNEN am 04.02.2012</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/presse/haushaltsklausur-der-fraktion-die-grenen-am-04.02.2012</link>  <description><![CDATA[ <h2>Hauhalts-Klausurtagung der Fraktion DIE GR&Uuml;NEN am 04.02.2012</h2>
<p>Am Samstag, den 04.02.2012 traf sich die Fraktion der GR&Uuml;NEN im &bdquo;Hotel am Park" zu ihrer diesj&auml;hrigen Haushalts-Klausur. Als Vertreter der Verwaltung standen der Beigeordnete Herr Freck und Herr Holterh&ouml;fer zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Der K&auml;mmerer Herr Freck stellte der GR&Uuml;NEN Fraktion noch einmal die Eckpunkte des Haushalts vor. Die GR&Uuml;NE Fraktion ist &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Haushaltssicherungsperiode bis zum Jahr 2016/17 nicht gl&uuml;cklich, da die Prognosezahlen f&uuml;r weiter entfernte Jahre naturgem&auml;&szlig; immer ungenauer werden. Die Entwicklung aller wesentlichen Gr&ouml;&szlig;en wie Steueraufkommen, Kreisumlage und Schl&uuml;sselzuweisungen ist erstens nicht kommunal beeinflussbar und zweitens&nbsp;tats&auml;chlich nicht seri&ouml;s vorherzusagen. Die Verschiebung bedeutet somit ein gr&ouml;&szlig;eres Ma&szlig; an Ungewissheit.</p>
<p>Der Tag stand im Zeichen der Information - f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Meinungsbildung wird die Fraktion die Zeit bis zur Haushaltsverabschiedung am 22.02.2012 nutzen.</p>
<p>Es zeichneten sich aber folgende Festlegungen ab:</p>
<ul>
<li>Wegen der ausufernden differenzierten Kreisumlage unterst&uuml;tzen die GR&Uuml;NEN die Einholung eines Gutachtens &uuml;ber Kosten und Nutzen der Rekommunalisierung des Jugendamts</li>
<li>Ein weiterer Kunstrasenplatz ist - insbesondere auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - f&uuml;r die GR&Uuml;NEN allenfalls am Schulzentrum Im Wiesengrund vorstellbar. Es fehlt ein Sportst&auml;ttenkonzept, dass insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels ber&uuml;cksichtigt. In Fr&ouml;ndenberg erfolgt die Sportst&auml;ttenplanung bisher auf Zuruf!</li>
<li>Die GR&Uuml;NE Fraktion unterst&uuml;tzt den SV Fr&ouml;mern bei seinem Wunsch nach einer Erweiterung der Kabinenanlage, da ein kostspieliger Kunstrasenplatz ohne ausreichende Umkleidem&ouml;glichkeiten Unsinn ist. Daher sind wir daf&uuml;r, dem Verein kurzfristig die Materialkosten f&uuml;r den Erweiterungsbau zur Verf&uuml;gung zu stellen.</li>
<li>25.000 Euro f&uuml;r den Neuaufbau des Ehrenmals in Stentrop halten wir f&uuml;r zu kostspielig. Wir fordern die Stadt auf, sich um entsprechendes ehrenamtliches Engagement zu bem&uuml;hen und die Materialkosten zu &uuml;bernehmen.</li>
<li>Die GR&Uuml;NEN begr&uuml;ssen ausdr&uuml;cklich das ehrenamtliche Engagement des Freibadvereins Dellwig und die geleistete Vorarbeit. Der in Rede stehende Betrag von &uuml;ber 70.000 Euro bedeutet jedoch zus&auml;tzliche Schulden von 600 Euro je &Ouml;ffnungstag f&uuml;r unsere Stadt und ist damit nach unserer Meinung angesichts der Haushaltslage unvertretbar. Zudem scheinen uns viele Fragen ungekl&auml;rt, wie z.B. die sichere Abdeckung der Kosten bei einem verregneten Sommer oder die Bezahlung von Reparaturen im laufenden Betrieb.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><br /></h2> ]]></description>  <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:22:46 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/presse/haushaltsklausur-der-fraktion-die-grenen-am-04.02.2012</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen Factory-Outlet-Center in Werl</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-in-werl</link>  <description><![CDATA[ <h2>B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN gegen Factory-Outlet-Center in Werl</h2>
<p>In einem offenen Brief an den zust&auml;ndigen Minister Harry K. Voigtsberger sprechen sich die GR&Uuml;NEN aus der Region gegen das geplante Factory-Outlet-Center in Werl und im l&auml;ndlichen Raum allgemein aus.</p>
<p>An das<br />Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Energie,&nbsp;Bauen, Wohnen und Verkehr<br />des Landes Nordrhein-Westfalen<br />Harry K. Voigtsberger<br />J&uuml;rgensplatz 1<br />40219 D&uuml;sseldorf</p>
<p>05.12.2011</p>
<p>Sehr geehrter Herr Minister,</p>
<p>wir wenden uns mit einer Sorge an Sie, die nicht nur uns, sondern eine Vielzahl von Beteiligten und Betroffenen gleicherma&szlig;en plagt, und bitten Sie dringend um Unterst&uuml;tzung.</p>
<p>Es geht um ein geplantes Factory-Outlet-Center (FOC) in Werl. Am Autobahnkreuz A44/A445 soll mit 18.000 m2 Verkaufsfl&auml;che eines der gr&ouml;&szlig;ten Outletcenter Deutschlands entstehen. Auf einer Gesamtfl&auml;che von 80.000 m2 soll das Geb&auml;ude inklusive Parkpl&auml;tzen entstehen, ein ungeheures Ausma&szlig; von Fl&auml;chenverbrauch, der den Zielen des Landesentwicklungsplanes widerspricht, Factory Outlets mit mehr als 5.000 m2 Verkaufsfl&auml;chen nur in Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern zuzulassen. Diese Regelung wurde leider vom OVG M&uuml;nster f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt, weil sie das Recht auf kommunale Selbstverwaltung verletze. LEPro &sect; 24a Abs. 1 Satz 4 sei verfassungswidrig. </p>
<p>Mit diesem Urteil setzt ein selbstm&ouml;rderischer Verdr&auml;ngungswettbewerb der Kommunen ein, der unsere Innenst&auml;dte weiter ausbluten wird und zu Leerstand und weiterer Ver&ouml;dung f&uuml;hren wird.<br />Outlet-Center ziehen vielleicht KundInnen aus weiterer Entfernung an, solange es kein n&auml;heres Einkaufsziel dieser Art gibt, aber eben auch viele KundInnen aus der Umgebung, die damit dem &ouml;rtlichen Handel fehlen. Diese weitere Belastung neben der zunehmenden Konkurrenz des Internethandels wird dem station&auml;ren Einzelhandel weitere Luft zum Existieren nehmen.</p>
<p>Das FOC soll auf guten Ackerb&ouml;den entstehen, direkt an der A 44. Das h&auml;tte einerseits den Verlust wichtiger landwirtschaftlich genutzter Fl&auml;che zur Folge als auch zus&auml;tzliche Umweltbelastung durch den Individualverkehr der Kunden, die erfahrungsgem&auml;ss mit dem PKW anreisen. Beide Folgen sind unerw&uuml;nscht. </p>
<p>Ein solcher dezentraler Standort konterkariert alle Bem&uuml;hungen der St&auml;dte zur St&uuml;tzung ihrer Zentren. Viele Kommunen bem&uuml;hen sich seit Jahrzehnten mit Einzelhandelskonzepten und &auml;hnlichen Steuerungsinstrumenten um den Erhalt und die Attraktivit&auml;t ihrer Innenst&auml;dte, dies auch oft mit finanzieller Unterst&uuml;tzung des Landes. Die Ansiedlung eines FOC dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung w&auml;re ein Schlag ins Gesicht aller AkteurInnen.</p>
<p>Wir bitten daher und fordern Sie auf:</p>
<p>Setzen Sie sich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumenten gegen die Ansiedelung des FOC in Werl ein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Setzen Sie sich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumenten gegen die Ansiedelung des FOC in Werl ein!</li>
<li>Schaffen Sie eine rechtssichere Rahmengesetzgebung, die die Ansiedlung dieser &uuml;berdimensionierten und destruktiven Handelsprojekte im l&auml;ndlichen Raum verhindert!</li>
<li>Treten Sie f&uuml;r eine nachhaltige Landesentwicklungsplanung ein und verhindern Sie den irrwitzigen Fl&auml;chenverbrauch und die Ressourcenverschwendung dieser Planung!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterzeichner:</p>
<p>B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN in</p>
<p>ARNSBERG Thomas W&auml;lter<br />ENSE Marc Teuber<br />FR&Ouml;NDENBERG Andrea Molitor<br />HAMM Siegbert K&uuml;nzel<br />ISERLOHN/HEMER Denis Potschien<br />LIPPSTADT Ursula Jasperneite-Br&ouml;ckelmann<br />MENDEN Ingrid Ketzscher<br />SCHWERTE Monika Demant<br />SOEST Werner Liedmann<br />SUNDERN Anke Rose<br />UNNA Herbert Goldmann und Friedrich Ostendorff, MdB<br />WARSTEIN Dagmar Hanses, MdL<br />WERL Konstanze Kubath<br />WICKEDE Lothar Kemmerzell</p>
<p><a href="presse/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-im-lendlichen-raum" target="_blank">Pressemeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:36:24 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/bendnis-90die-grenen-gegen-factory-outlet-center-in-werl</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Duplicate of Einladung zur Mitgliederversammlung</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/duplicate-of-einladung-zur-mitgliederversammlung</link>  <description><![CDATA[ <h2>Einladung zur Mitgliederversammlung</h2>
<p>An alle&nbsp;Ortsverbandsmitglieder und Interessierte&nbsp;von B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN Fr&ouml;ndenberg</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>zu unserer turnusm&auml;&szlig;igen Mitgliederversammlung laden wir Sie/ Dich hiermit herzlich ein. Sie findet statt am Montag, den 14. November, um 18:30 Uhr im Hotel am Park, Ruhsrtar&szlig;e 6.</p>
<p>Tagesordnung</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Begr&uuml;&szlig;ung, Er&ouml;ffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussf&auml;higkeit</li>
<li>Protokoll der letzten Sitzung</li>
<li>Information und Diskussion zu den aktuellen Themen&nbsp;Massentierhaltung,&nbsp;Fr&ouml;ndenberger Westen und&nbsp;Haushalt 2012</li>
<li>Verschiedenes</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns auf ein reges Interesse und eine gemeinsame offene Diskussion!</p>
<p>Mit gr&uuml;nen Gr&uuml;&szlig;en<br />Andrea Molitor<br />OV-Sprecherin</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 09 Nov 2011 12:09:52 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/duplicate-of-einladung-zur-mitgliederversammlung</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Antrag zur Steuerung von Intensivtierhaltungsbetrieben</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-steuerung-von-intensivtierhaltungsbetrieben</link>  <description><![CDATA[ <h2>Kommunale Steuerung von Intensivtierhaltungsbetrieben</h2>
<p>Sehr geehrter Herr Rebbe,</p>
<p>die Fraktion der Gr&uuml;nen im Rat stellt folgenden Antrag:</p>
<p><strong>A. Die Steuerung der Errichtung von Tiermastanlagen durch entsprechende planungsrechtliche Instrumente</strong></p>
<p>Folgende Varianten sind m&ouml;glich:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Ausweisung von Konzentrationszonen im Fl&auml;chennutzungsplan (entsprechend Konzentrationszonen f&uuml;r Windkraft)?</li>
<li>Festlegung von &uuml;berbaubaren Fl&auml;chen f&uuml;r Tiermastbetriebe &uuml;ber das ganze Stadtgebiet in einem Bebauungsplan?</li>
<li>&Uuml;berarbeitung des Fl&auml;chennutzungsplans dahingehend, dass Schutzzonen definiert werden (vgl. die nieders&auml;chsische Gemeinde Wangerland *). Bei der Erstellung sollten Schutzbereiche festgelegt werden wie: Schulen, Kinderg&auml;rten, Freib&auml;der, Sportst&auml;tten, Freizeit- und Begegnungsst&auml;tten, Golfpl&auml;tze, Naturschutzgebiete und Wasserschutzgebiete.?</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>B. Dar&uuml;ber hinaus sind Geruchsschwellen f&uuml;r die Emissionen zu definieren und maximale Schwebstaubkonzentrationen festzusetzen (siehe Beispiel Wangerland).</strong></p>
<p>Begr&uuml;ndung:</p>
<p>Die &ouml;ffentlichen Proteste gegen Intensivtierhaltungsbetriebe sind auch in Fr&ouml;ndenberg laut zu h&ouml;ren. Die beantragte Erweiterung der Legehennenst&auml;lle in Stentrop auf knapp 60.000 Legehennen f&uuml;hrt zu einer Beeintr&auml;chtigung der Lebensqualit&auml;t und der Gesundheit. Die Bef&uuml;rchtungen der B&uuml;rger m&uuml;ssen von der Verwaltung ernst genommen werden. Die Verwaltung scheint machtlos, die Bev&ouml;lkerung und ihr Umfeld zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>Der St&auml;dte- und Gemeindebund thematisierte dies bereits in der Fachzeitschrift St&auml;dte- und Gemeinderat, Ausgabe 7-8 2010 und zeigt verschiedene Steuerungsmodelle f&uuml;r Kommunen auf (siehe auch Positionspapier http://www.bund-dueren.de/uploads/media Staedte_und_Gemeindebund_NRW_Intensivtierhaltung.pdf).</p>
<p>In der ASU-Sitzung am 29.09.2011 wurden ebenfalls verschiedene Steuerungsmodelle von Rechtsanwalt Tyczewski, Soziet&auml;t Wolter &amp; Hoppenberg erl&auml;utert. Um eine Steuerung zu erm&ouml;glichen, muss ein st&auml;dtebauliches Konzept vorliegen. Im Falle der Stadt Fr&ouml;ndenberg kann es die Ausrichtung auf Tourismus und Naherholung sein.</p>
<p>Wir von B&uuml;ndnis 90/ Die Gr&uuml;nen sehen hier in Fr&ouml;ndenberg akuten Handlungsbedarf, um getreu dem Leitbild des Fl&auml;chennutzungsplanes &bdquo;Leben mit der Landschaft" die Lebensqualit&auml;t in und f&uuml;r Fr&ouml;ndenberg zu erhalten und zu sch&uuml;tzen. Rat und Verwaltung haben in diesem Sinne die Aufgabe und die Pflicht mit ihren Entscheidungen auch Vorsorge zu treffen, um die Bev&ouml;lkerung und die Erholungssuchenden vor gesundheitlichen Gefahren zu bewahren und unsere Natur zu sch&uuml;tzen und zu entwickeln. </p>
<p>Wir wissen sehr wohl, dass dies eine Herausforderung an Politik und Verwaltung darstellt und auch ein l&auml;ngerer Entscheidungsfindungsprozess sein wird. Zur Erhaltung unserer Lebensqualit&auml;t und Schutz unserer Natur und Landschaft sollten wir diesen Weg einschlagen, um ungewollten Ansiedlungen von Intensivtierhaltungsbetrieben rechtzeitig entgegen zu steuern.</p>
<p>Nichtsdestotrotz muss die Verwaltung jetzt unverz&uuml;glich handeln, um zu verhindern, dass weitere bauliche Fakten auf Fr&ouml;ndenberger Gebiet geschaffen werden. Wir erwarten von der Verwaltung die Erstellung eines Konzeptes mit entsprechender Zeitplanung. </p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />Martin Schoppmann<br />Fraktionsvorsitzender</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Auszug aus dem Artikel in der Fachzeitschrift &bdquo;St&auml;dte-und Gemeinderat", Ausgabe 7-8 2010, Artikel &bdquo;Kommunale Steuerung von Intensivtierhaltungsanlagen"<br />&bdquo;Die nieders&auml;chsische K&uuml;stengemeinde Wangerland hat ein Steuerungsmodell auf der Ebene des Fl&auml;chennutzungsplans entwickelt, das vom BVerwG (BVerwG 18.8.2005, Az.: 4 C 13.04) im Grundsatz gebilligt worden ist. Das Planungsziel der Gemeinde bestand in der F&ouml;rderung der fremdenverkehrsbezogenen Entwicklung. Daf&uuml;r wurde eine gro&szlig;r&auml;umige Fl&auml;che als Fl&auml;che f&uuml;r &bdquo;Erholungs- Kur und Freizeitfl&auml;che" im FNP ausgewiesen. Um diese Fl&auml;che wurde ein Ring von drei &bdquo;Schutzzonen" definiert, in denen unterschiedliche Nutzungsbeschr&auml;nkungen festgesetzt waren. Zum Einen wurden Geruchsschwellen f&uuml;r die Emissionen der Betriebe in Anlehnung an die GIRL definiert und zum Anderen maximale Schwebstaubkonzentrationswerte gem. VDI 2310 festgesetzt. Auf der Basis dieser Werte konnte die Ansiedlung eines privilegierten Betriebs wegen entgegenstehender &ouml;ffentlicher Belange (FNP gem. &sect; 35 Abs. 3 Nr.1) verhindert werden."</p>
<h2><br /></h2>
<h2><br /></h2>
<h2><br /></h2>
<h2><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px; font-weight: normal;"><span style="font-size: large;"><span style="font-size: 18px;"><strong><br /></strong></span></span></span></span></h2> ]]></description>  <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:58:12 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-steuerung-von-intensivtierhaltungsbetrieben</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Antrag zur Nutzung von EU-Mitteln für Energieeffizienz und erneuerbarer Energien</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-nutzung-von-eu-mitteln-fer-energieeffizienz-und-erneuerbarer-energien</link>  <description><![CDATA[ <h2>EU-Mittel f&uuml;r Energieeffizienz und Erneuerbare Energien nutzen</h2>
<p>Sehr geehrter Herr B&uuml;rgermeister Rebe,</p>
<p>die Gr&uuml;nen im Rat der Stadt Fr&ouml;ndenberg stellen folgenden Antrag:</p>
<p>1. Die Verwaltung soll pr&uuml;fen, ob und welche Projekte in Fr&ouml;ndenberg f&uuml;r eine Beantragung der Mittel aus dem EEEF in Frage kommen.</p>
<p>2. Die Ergebnisse sind dem Rat und den entsprechenden Aussch&uuml;ssen kurzfristig zur Beschlussfassung vorzulegen und beim EEEF ist eine F&ouml;rderung zu beantragen.</p>
<p>Als m&ouml;gliche Projekte schlagen B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen die weitere energetische Sanierung von st&auml;dtischen Geb&auml;uden, die weitere energetische Optimierung der Stra&szlig;enbeleuchtung, die Installation von Photovoltaik-Anlagen und Kraft-W&auml;rme-Kopplungsanlagen vor.</p>
<p>Hintergrundinformation:<br />St&auml;dte, Kommunen und Kreise sind entscheidende Akteure zur Steigerung der Energieeffizienz und somit der Senkung von CO2-Emissionen. Denn diese k&ouml;nnen mittels Bebauungspl&auml;nen und Vorgaben f&uuml;r die Verkehrs- sowie Versorgungsinfrastruktur die Rahmenbedingungen f&uuml;r energieeffiziente St&auml;dte setzen.</p>
<p>Seit dem 1. Juli 2011 gibt es ein neues Finanzinstrument auf EU-Ebene zur F&ouml;rderung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien und der Energie-Effizienz. Es handelt sich um den European Energy Efficiency Fund (EEEF), der aus nicht ausgegebenen Geldern des Konjunkturbelebungsprogrammes f&uuml;r den Bereich Energie (European Energy Programme for Recovery - EEPR) aus dem Jahr 2009 finanziert wird. Der EEEF tr&auml;gt damit dazu bei, die EUZiele bez&uuml;glich Treibhausgasemissionen, Erneuerbaren Energien und Energieeffizienzma&szlig;nahmen zu erreichen.</p>
<p>Folgende Ma&szlig;nahmen sollen unterst&uuml;tzt werden:</p>
<p>
<ul>
<li>Projekte f&uuml;r &ouml;ffentliche Geb&auml;ude, bei denen L&ouml;sungen auf der Grundlage regenerativer Energien und/oder der Energieeffizienz zum Einsatz kommen.</li>
<li>Investitionen f&uuml;r hoch-energieeffiziente Kraft-W&auml;rme-Kopplungssysteme (KWK) und Fernw&auml;rme- und Fernk&uuml;hlungsnetze (insbesondere wenn mit regenerativen Energiequellen betrieben).</li>
<li>Dezentrale regenerative Energiequellen im lokalen Kontext und ihre Integration in die Stromnetze.</li>
<li>Stromerzeugung im kleinsten Ma&szlig;stab aus erneuerbaren Energien.</li>
<li>&middot;Saubere st&auml;dtische Verkehrsmittel zur Steigerung der Energieeffizienz und Einbeziehung regenerativer Energien, mit einem Schwerpunkt bei &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, Elektro- bzw. Wasserstofffahrzeugen und bei der Verringerung von Treibhausgasemissionen.</li>
<li>Lokale Infrastrukturen, einschlie&szlig;lich effizienter Au&szlig;enbeleuchtung &ouml;ffentlicher Infrastrukturen wie Stra&szlig;enbeleuchtung, Stromspeicherungsl&ouml;sungen und intelligenter Netze, bei denen in vollem Umfang die M&ouml;glichkeiten der IKT genutzt werden.</li>
<li>weitere Mittel stehen f&uuml;r die technische Unterst&uuml;tzung von lokalen, regionalen oder nationalen Beh&ouml;rden bei der Umsetzung von  Ma&szlig;nahmen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien zur Verf&uuml;gung.</li>
</ul>
</p>
<p>Die Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie die Ber&uuml;cksichtigung von Energieeffizienz und dem Einsatz Erneuerbarer Energien in der Infrastruktur sind wichtig, wenn die nationalen und internationalen Klimaschutzziele erreicht werden sollen. In Fr&ouml;ndenberg besteht in allen drei Bereichen noch Ausbaupotenzial, welches durch konkrete Projekte erschlossen werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz leistet die Kraft-W&auml;rme-Kopplung (KWK), die Strom- und W&auml;rmeproduktion verbindet. Kleine KWK-Anlagen k&ouml;nnen einen Wirkungsgrad von bis zu 90% erreichen und k&ouml;nnen somit besonders effizient Strom und W&auml;rme produzieren.</p>
<p>Die energetische Geb&auml;udesanierung, durch die der Energiebedarf eines Geb&auml;udes stark gesenkt werden kann, besitzt auch in Fr&ouml;ndenberg noch ein gro&szlig;es Potenzial. Durch die energetische Sanierung von Geb&auml;uden kann die effiziente Nutzung der eingesetzten Energie gesteigert und unn&ouml;tige CO2-Emissionen vermieden werden. Eine Umstellung der W&auml;rme- und K&uuml;hlungstechnik von Geb&auml;uden auf erneuerbare Energien und intelligente Regeltechnik kann ebenfalls dazu beitragen, den Energieverbrauch und CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren. Aktuell ist die Sanierungsrate jedoch viel zu gering, so dass es bei konstanter Umsetzung &uuml;ber 100 Jahre dauern w&uuml;rde den gesamten Wohnungsbestand zu sanieren. Es ist daher entscheidend, dass sich die Sanierungsrate in Fr&ouml;ndenberg in den n&auml;chsten Jahren deutlich erh&ouml;ht.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Faktor zur Erreichung der Klimaschutzziele ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Hier brauchen wir im Strombereich vor allem dezentrale Speicherl&ouml;sungen, die eine flexible und bedarfsanh&auml;ngige Einspeisung des Stroms z. B. aus Photovoltaikanlagen erm&ouml;glicht. Vor allem aber gibt es f&uuml;r den Ausbau der Erneuerbare Energie im W&auml;rmebereich im Hinblick auf Solarenergie, Biomasse und Geothermie noch ein erhebliches Ausbaupotential, das es zu erschlie&szlig;en gilt.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />Martin Schoppmann<br />Fraktionsvorsitzender</p>
<h2><br /></h2>
<h2><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 12px; font-weight: normal;"><span style="font-size: large;"><span style="font-size: 18px;"><strong><br /></strong></span></span></span></span></h2> ]]></description>  <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 17:58:12 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/antrag-zur-nutzung-von-eu-mitteln-fer-energieeffizienz-und-erneuerbarer-energien</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Massentierhaltung – Nein Danke!</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/massentierhaltung-nein-danke</link>  <description><![CDATA[ <h2>Massentierhaltung &ndash; Nein Danke!</h2>
<p>Die Ruhrtal Frisch-Ei GmbH hat die Erweiterung der bestehenden Legehennenanlage an der Palzstra&szlig;e in Fr&ouml;ndenberg beantragt. Hier werden bereits 39.600 Hennen in sogenannter Bodenhaltung in geschlossenen und zwangsbel&uuml;fteten Geb&auml;uden gehalten. Die GR&Uuml;NEN Fr&ouml;ndenberg lehnen die Errichtung und den Betrieb eines zus&auml;tzlichen Legehennenstalls f&uuml;r weitere 19.800 Hennen und einer Eiersortier- und Versandhalle ab.</p>
<p>Das Leitbild Fr&ouml;ndenbergs lautet: &bdquo;Leben mit der Landschaft". Damit verbunden wird u.a. das Ziel den Landschaftsverbrauch zu minimieren und die vorhandenen Qualit&auml;ten des Freiraums zu sch&uuml;tzen und zu entwickeln. Fr&ouml;ndenberg genie&szlig;t noch einen hohen Freizeit- und Erholungswert. In der Naherholung und Tourismus liegt unsere Zukunft.</p>
<p>Durch den Bau des beantragten Legehennenstalls entstehen weitere erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Menschen und das empfindliche &Ouml;kosysteme im Umfeld der Anlage.</p>
<p>Der Ortsverband von B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN Fr&ouml;ndenberg erhebt daher nachstehende Einwendungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Sch&auml;dliche Umwelteinwirkungen</strong></p>
<ul>
<li>Durch die Erweiterung der Anlage ist mit folgenden sch&auml;dlichen Umwelteinwirkungen zu rechnen:</li>
<li>Unzumutbare Geruchsbel&auml;stigungen</li>
<li>Ammoniakimmissionen</li>
<li>Stickstoff-Depositionen</li>
<li>Bioaerosolen</li>
<li>St&auml;ube</li>
<li>L&auml;rmbel&auml;stigungen</li>
<li>Abgasen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.1. Geruch und Ammoniak&nbsp;</strong></p>
<p>Beantragt ist die vorhandene Kapazit&auml;t der St&auml;lle um 50% zu erh&ouml;hen, geplant ist sogar die Verdoppelung der jetzigen Anlagenkapazit&auml;t. Schon heute klagen Anwohner &uuml;ber ein hohes Ma&szlig; an Geruchsbel&auml;stigungen, die &Uuml;belkeit und Erbrechen ausl&ouml;sen. Eine Erweiterung des Betriebes wird zu weiteren unzumutbaren Geruchsbel&auml;stigungen der Nachbarschaft sowie zu einer Zunahme der Geruchsh&auml;ufigkeit f&uuml;hren.</p>
<p>Zur Feststellung und Beurteilung der Zumutbarkeit der Ger&uuml;che wird die GIRL (Geruchsimmissions-Richtlinie) herangezogen. Wir lehnen die vorgenommene Beurteilung als nicht ausreichend ab, da nur die durchschnittliche Geruchswahrnehmungsh&auml;ufigkeit bewertet wurde, nicht aber wie intensiv es stinkt oder ob der Geruch als unangenehm (ekelerregend) empfunden wird.</p>
<p>Zudem lehnen wir die im vorliegenden Antrag vorgenommene Halbierung der Mindestabst&auml;nde nach TA-Luft ab.</p>
<p>Wir bem&auml;ngeln die Geruchs-und Ammoniakprognose weiterhin in folgenden Punkten:</p>
<ul>
<li>Die Schutzw&uuml;rdigkeit der Wohnbebauung ist unzutreffend bestimmt.</li>
<li>Der Erholungswert der Landschaft ist nicht ber&uuml;cksichtigt: Die &bdquo;Naturoase Stentrop" dient ganzj&auml;hrig der Naherholung und Freizeitgestaltung f&uuml;r Familien und Kinder sowie als Tagungsst&auml;tte f&uuml;r Gruppen. ?Au&szlig;erdem nutzen zahlreiche Freizeittouristen den Radweg und die Wanderwege in unmittelbarer N&auml;he.</li>
<li>Die Wetterstation Werl ist nicht charakteristisch. Sie liegt 11 km entfernt, weist beispielsweise eine andere Steigung des Gel&auml;ndes und eine andere Rauigkeit auf als der Anlagestandort.</li>
<li>Die Wetterdaten sind zeitlich nicht repr&auml;sentativ. Sie stammen aus den Jahren 1981-1990.</li>
<li>Die Gewichtung der jeweiligen Fl&auml;chenanteile zur Bestimmung der Gel&auml;nderauigkeit ist nicht eindeutig nachvollziehbar.</li>
<li>Die Emissionsquellen sind nicht vollst&auml;ndig erfasst.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.2 Bioaerosole</strong></p>
<p>Diese Emissionen treten durch die Abluftanlagen ungefiltert nach drau&szlig;en und k&ouml;nnen nachweislich zu gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen f&uuml;r Anwohner, Mitarbeiter, Erholungssuchende und Tiere f&uuml;hren. Hier&uuml;ber werden keinerlei Angaben gemacht.</p>
<p>Das Gesundheitsrisiko und die Belastung des &Ouml;kosystems k&ouml;nnen durch die Installation einer entsprechenden Abluftreinigungsanlage erheblich gemindert werden. Damit w&uuml;rde auch der Vorsorgegrundsatz durch die Installation einer Abluftreinigungsanlage geboten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.3 Abgase und L&auml;rmbel&auml;stigungen</strong></p>
<p>Die Futter- und Kottransporte, Entsorgung und Eiertransporte werden mit der ersten Ausbaustufe um 50% zunehmen und sich mit der geplanten 2. Erweiterung gar verdoppeln. Die B&uuml;rger werden hierdurch zus&auml;tzlich erheblich belastet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.4 Niederschlagswasser und Abwasser</strong></p>
<p>Das anfallende Niederschlagswasser wird &uuml;ber ein Regenr&uuml;ckhaltebecken zur Versickerung gef&uuml;hrt. Der &Uuml;berlauf wird in Richtung Naturschutzgebiet Wulmke geleitet. Dies halten wir f&uuml;r h&ouml;chst bedenklich, da belastetes Niederschlagswasser &uuml;ber die Versickerung auch ins Grundwasser gelangen kann.</p>
<p>Des Weiteren ist Vorsorge zu treffen, dass das anfallende Reinigungswasser beim Desinfizieren der St&auml;lle nicht ins Grundwasser, nicht ins Regenr&uuml;ckhaltebecken und nicht in die Kleinkl&auml;ranlage gelangen kann.<br />Nicht dargelegt ist, wie und wo im Brandfall das L&ouml;schwasser gesammelt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.5 Entsorgung des H&uuml;hnerkots</strong></p>
<p>Die vorgelegten Abnahmevertr&auml;ge sind unzureichend. In jedem Abnahmevertrag muss geregelt werden, wie die ordnungsgem&auml;&szlig;e Ausbringung und Eignung der Fl&auml;chen vom Betreiber der Anlage mit den Abnehmern dauerhaft gew&auml;hrleistet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.6 Kompensationsma&szlig;nahmen</strong></p>
<p>Die Kompensationsma&szlig;nahmen werden durch &ouml;ffentlich rechtliche Vertr&auml;ge zwischen dem Kreis Unna und dem Antragsteller geregelt. Wir regen an, einen Ausgleich in Fr&ouml;ndenberg vorzunehmen.</p>
<p>Die geplante Hecke dient der Kompensation durch die Beeintr&auml;chtigung des Landschaftsbildes. Es bestehen Zweifel, ob das ausreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.7 Brandschutzkonzept</strong></p>
<p>Die bauliche Anlage muss so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame L&ouml;scharbeiten m&ouml;glich sind.</p>
<p>Die beantragte Halle verf&uuml;gt &uuml;ber keine Feuermelder und keine Sprinkleranlage.</p>
<p>Das vorgelegte Brandschutzkonzept macht auch keine Aussage dar&uuml;ber, wie die Rettung der Tiere m&ouml;glich ist. Es wird gefordert, sicher zu stellen, dass im Brandfall, die H&uuml;hner unter der Ber&uuml;cksichtigung ihres nat&uuml;rlichen Fluchtverhaltens rechtzeitig gerettet werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Auch die L&auml;nge des Fluchtweges f&uuml;r den Menschen wird &uuml;berschritten (max. 35 m hier 39,5m). Das halten wir f&uuml;r bedenklich.</p>
<p>Der n&auml;chstgelegene Hydrant ist laut Brandschutzkonzept 300m weit entfernt. Brennt  ein Stall ist eine schnelle L&ouml;schung nahezu nicht m&ouml;glich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Beeintr&auml;chtigungen der Natur und Landschaft</strong></p>
<p>Es wird eine Beeintr&auml;chtigung von Natur und Landschaft insbesondere auf Grund der folgenden Wirkpfade bef&uuml;rchtet:</p>
<ul>
<li>Ammoniakkonzentration/Stickstoff-Deposition &uuml;ber den Luftpfad&nbsp;</li>
<li>Stickstoffeintrag in das Grundwasser und oberirdische Gew&auml;sser&nbsp;</li>
<li>N&auml;hrstoffeintrag aufgrund der Trockenkotausbringung ins Grundwasser und oberirdische Gew&auml;sser und gesch&uuml;tzte Landschaftsbestandteile und Schutzgebiete&nbsp;</li>
</ul>
<p>
Direkt an den Anlagenstandort grenzt das Naturschutzgebiet &bdquo;Wulmke". Schutzziel ist insbesondere der Erhalt, die Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften bzw. Lebensst&auml;tten bestimmter wildlebender Pflanzen und wildlebender Tierarten. Durch den Betrieb der Anlage kann es zu einem N&auml;hrstoffeintrag &uuml;ber den Luftpfad, &uuml;ber die Entw&auml;sserung und aufgrund von Starkregenereignissen in das Naturschutzgebiet kommen.</p>
<p>Ein vorsorgender Schutz der &Ouml;kosysteme und Vegetation muss gew&auml;hrleitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Privilegierung</strong></p>
<p>Nach unserer Auffassung ist das Vorhaben nicht privilegiert, weder nach &sect; 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB, noch nach &sect; 35 Abs. 1 Nr. 4 BauGB.</p>
<p>Der Antragsteller baut auf seinen landwirtschaftlichen Fl&auml;chen nicht das Futter an, das geeignet w&auml;re, den &uuml;berwiegenden Futterbedarf der Anlage zu decken, sodass bereits aus diesem Grund keine landwirtschaftliche Tierhaltung gegeben ist und eine Privilegierung nach &sect;35 Abs.1. nicht gegeben ist.</p>
<p>Aber auch eine sonstige Privilegierung scheidet aus, da das Vorhaben zu nachteiligen Umwelteinwirkungen f&uuml;hren wird, die durch den Stand der Technik, n&auml;mlich durch die Installation einer Abluftreinigungsanlage, vermeidbar w&auml;ren. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Emissionsh&ouml;chstmengen</strong></p>
<p>Die Genehmigung der Anlage w&uuml;rde gegen die Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland zur Einhaltung von nationalen Emissionsh&ouml;chstmengen (NEC-Richtlinie der EU) versto&szlig;en. Die europarechtliche Verpflichtung ist in &sect; 33 der 39. BImSchV in nationales Recht umgesetzt und enth&auml;lt verbindliche Vorgaben.</p>
<p>Da die Einhaltung der nationalen Emissionsh&ouml;chstmenge von Ammoniak (550kt) f&uuml;r 2011 nicht sichergestellt ist und die geplante Erweiterung des Legehennenstalls zu einer &Uuml;berschreitung beitragen w&uuml;rde, ist eine Genehmigung zu versagen. Dies gilt ohne vertiefende Pr&uuml;fung bereits deshalb, weil Ammoniakemissionen durch eine entsprechende Abluftreinigungsanlage weitgehend vermeidbar w&auml;ren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5. Gemeindliches Einvernehmen</strong></p>
<p>Das gemeindliche Einvernehmen der Stadt Fr&ouml;ndenberg wurde f&uuml;r den 1. Antrag (Anlage zugeordnet nach Spalte 2 der 4.BImSchV) erteilt (ASU-Sitzung vom 10.02.2011).</p>
<p>Ein erneutes gemeindliches Einvernehmen der Stadt Fr&ouml;ndenberg f&uuml;r den ge&auml;nderten Antrag wurde nicht eingeholt. Dies ist unserer Meinung nach jedoch erforderlich, da es sich nun um eine Anlage zugeordnet nach Spalte 1 der 4.BImSchV handelt und ein Verfahrensablauf mit &Ouml;ffentlichkeitbeteiligung im immissionsschutzrechtlichen Verfahren erforderlich ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Antragsunterlagen</strong><br /><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6.1 Erforderlichkeit einer allgemeinen Vorpr&uuml;fung des Einzelfalls</strong></p>
<p>Gem. &sect; 3 c) Abs. 1 UVPG wurde f&uuml;r die geplante Erweiterung eine allgemeinen Vorpr&uuml;fung des Einzelfalls vorgenommen. Die Vorpr&uuml;fung ergab, dass f&uuml;r das Vorhaben keine Umweltvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fung nach den Vorgaben des UVPG durchzuf&uuml;hren ist. Dies wurde im Amtsblatt vom 13.01.2011 ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>Wir bem&auml;ngeln das Fehlen der Pr&uuml;fungsdetails der Vorpr&uuml;fung in den ausgelegten Antragsunterlagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6.2 Sonstige Unstimmigkeiten</strong></p>
<p>Der Antrag zur Errichtung eines Legehennenstalls wurde erstmals mit Datum vom 06.01.2011 im Amtsblatt des Kreises Unna ver&ouml;ffentlicht, zugeordnet nach 4.BImSchV, Anhang Nr. 7.1a Spalte 2.</p>
<p>Am 09.03.2011erfolgte eine erneute Bekanntmachung der Antragsstellung, diesmal f&uuml;r eine genehmigungspflichtige Anlage nach 4.BImSchV, Anhang Nr. 7.1a Spalte 1.</p>
<ul>
<li>Im Bauantrag wurden die gemachten Erg&auml;nzungen und Streichungen f&uuml;r den erneuten Antrag nicht datiert und unterschrieben.</li>
<li>Formblatt 1.1., Formular Blatt 1, 2.2. Allgemeine Angaben: Danach wurde die Anlage nach 4.BImSchV: Nr. 7.1.a Spalte 2 und nicht nach Spalte 1 beantragt.</li>
<li>Eingriffs-/Kompensationsbilanzierung: Hier fehlt im Antrag das Datum neben der Unterschrift.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Fri, 27 May 2011 16:07:10 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/themen/massentierhaltung-nein-danke</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Osteraktion Kein Ei mit der 3</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/presse/osteraktion-kein-ei-mit-der-3</link>  <description><![CDATA[ <h2>Nicht nur zu Ostern: </h2>
<h2>Kein Ei mit der 3 &ndash; auf die Kennzeichnung achten!&nbsp;</h2>
<p>Am kommenden Donnerstag zwischen 9:30 und 12:00 Uhr verteilen die GR&Uuml;NEN wieder Ostereier auf dem Fr&ouml;ndenberger Marktplatz. Wie auch in den vergangenen Jahren steht die Aktion unter dem Motto: Kein Ei mit der &bdquo;3" &ndash; auf Kennzeichnung achten und sich gegen Eier aus K&auml;fighaltung entscheiden! Eier sind mit einem Zahlencode gekennzeichnet, an dem die Verbraucherinnen und Verbraucher die Haltungsform der Legehennen, das Herkunftsland und den Legebetrieb des Eies ablesen k&ouml;nnen.</p>
<p>Die erste Ziffer des Zahlencodes nennt die Haltungsform:</p>
<p><strong>&bdquo;0" &ouml;kologische Erzeugung<br />&bdquo;1" Freilandhaltung<br />&bdquo;2" Bodenhaltung<br />&bdquo;3" K&auml;fighaltung</strong></p>
<p>&bdquo;3" bedeutet K&auml;fighaltung! Auch wenn es sich dabei um Kleingruppenhaltung in sogenannten &bdquo;ausgestalteten K&auml;figen" handelt, es bleibt ein K&auml;fig und widerspricht dem Tierschutz. Auch Eier aus Bodenhaltung sind kritisch. Die H&uuml;hner werden im Stall ohne Auslauf gehalten. Ein Drittel der Fl&auml;che ist eingestreut, der Rest besteht aus Gitter- und Lattenrosten.</p>
<p>Die Konsumenten haben die Wahl. Wer also sein Oster- oder Fr&uuml;hst&uuml;cksei genie&szlig;en will, kauft Eier aus &ouml;kologischer Haltung oder aus Freilandhaltung. Immer mehr Menschen wenden sich gegen Massentierhaltung und umweltsch&auml;dliche Tierfabriken. Und deswegen muss es auch weiterhin hei&szlig;en: Kein Ei mit der Drei!</p>
<p>Besonders kritisch sehen die GR&Uuml;NEN auch, dass in vielen verarbeiteten Produkten wie Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen K&auml;figeier ohne Kennzeichnung eingesetzt werden - und dort k&ouml;nnen die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht w&auml;hlen. Darum fordern wir die Ausweitung der Eierkennzeichnung auch auf verarbeitete Produkte.</p>
<h2><br /></h2>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 19:35:42 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/presse/osteraktion-kein-ei-mit-der-3</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Vorstand einmütig bestätigt</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/vorstand-einmetig-bestetigt</link>  <description><![CDATA[ <p><span style="font-family: arial, helvetica, swiss, sans-serif; font-size: 13px; color: #473c36;">
</span></p>
<h2>Vorstand einm&uuml;tig best&auml;tigt</h2>
<p>
<span style="font-family: arial, helvetica, swiss, sans-serif; font-size: 13px; color: #473c36;">
</span></p>
<p>Am Mittwoch, 16. M&auml;rz 2011 traf sich der Ortsverband von&nbsp;B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN&nbsp;zu seiner diesj&auml;hrigen Jahreshauptversammlung. Nach kurzer Aussprache erfolgten die Entlastung aller Vorstandsmitglieder und die Neuwahl des Vorstandes. Es wurden in ihren &Auml;mtern best&auml;tigt:</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.4em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 20px;">
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">
<p>Sprecherin Andrea Molitor</p>
</li>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">
<p>Sprecher Martin Schoppmann</p>
</li>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">
<p>Kassiererin Monika Schr&ouml;er</p>
</li>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">
<p>Beisitzer/in: Hildegard Beele, Reimund Knoblauch und Alexander Thiel</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;"><img src="assets/images/aktuell/Vorstand_2011_426.jpg" alt="" width="426" height="241" /></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde die Zunahme von Massentierhaltungsanlagen auch in Fr&ouml;ndenberg und Umgebung problematisiert. Die GR&Uuml;NEN stehen f&uuml;r &ouml;kologische Landwirtschaft und eine artgerechte Tierhaltung, also dem Gegenteil von Massentierst&auml;llen als industrielle Tierfabriken. Zudem verschandelt der Bau dieser St&auml;lle unsere freie Landschaft und auch die erheblichen Emissionen passen mit Landschaftsschutz und Touristik nicht zusammen.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Des Weiteren enthalten die Feinst&auml;ube aus den L&uuml;ftungsanlagen Krankheitserreger und die B&uuml;rger werden durch Futter- und Kottransporte sowie Fliegenplagen zus&auml;tzlich bel&auml;stigt.&nbsp;Ammoniak und Stickstoff sch&auml;digen das empfindliche &Ouml;kosystem. Deshalb m&uuml;ssen die B&uuml;rger rechtzeitig &uuml;ber die Risiken und ihre M&ouml;glichkeiten zum Widerstand informiert werden. Ein Arbeitskreis der GR&Uuml;NEN wird sich k&uuml;nftig auf diese Thematik konzentrieren.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0.6em; margin-left: 0px; padding: 0px;">Anschlie&szlig;end schloss sich eine lebhafte Diskussion &uuml;ber die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Japan an. Das t&auml;gliche wachsende Ausma&szlig; schockiert und zeigt erbarmungslos wie unbeherrschbar die Atomtechnik ist und wie schnell die Lebensgrundlagen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung auf lange Zeit zerst&ouml;rt werden kann. Fakt ist: Wir m&uuml;ssen weg vom Atomstrom, raus aus einer&nbsp;Technik, die voller Risiken steckt und deren Abfallfrage v&ouml;llig ungel&ouml;st ist. Das von der Bundesregierung verh&auml;ngte &bdquo;Moratorium" dient nach unserer Ansicht nur dazu, die n&auml;chsten Landtagswahlen m&ouml;glichst ohne Atomdiskussion zu &uuml;berstehen. Deutschland kann den Atomausstieg schaffen, wenn wir alle st&auml;rker auf Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen, so die einhellige Meinung aller Mitglieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 19:51:22 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/ortsverband/allgemeines/vorstand-einmetig-bestetigt</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Die GRÜNEN lehnen die geplante Erweiterung der Legehennen-Massenhaltung ab</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/presse/die-grenen-lehnen-die-geplante-erweiterung-der-legehennen-massenhaltung-ab</link>  <description><![CDATA[ <h2>Die GR&Uuml;NEN lehnen die geplante Erweiterung der Legehennen-Massenhaltung ab.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH &amp; Co. KG beantragt die Erweiterung der Legehennenanlage an der Palzstra&szlig;e zwischen Frohnhausen und Stentrop. Hier werden bereits 39600 Hennen in sogenannter Bodenhaltung in geschlossenen und zwangsbel&uuml;fteten Geb&auml;uden gehalten, um in diesem industriellen Unternehmen billigst Eier am laufenden Band zu produzieren. Am Donnerstag, den 10. Februar findet um 17 Uhr die Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Stadtentwicklung und Umwelt statt, in der der Antrag beraten wird.</p>
<p>Gegen diesen Antrag sprechen folgende Dinge:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Schon jetzt machen sich die Luftemissionen unangenehm bis nach Neimen bemerkbar. Der s&uuml;&szlig;liche Geruch enth&auml;lt unter anderem allergieausl&ouml;sende Stoffe.</li>
<li>Die Entsorgung der G&uuml;lle ist im Antrag nicht nachgewiesen. Es ist nicht klar wohin sie transportiert wird. G&uuml;lle aus Massentierhaltung ist ein hochinfekti&ouml;ser Stoff, der nicht einfach auf die Felder gekippt werden kann.</li>
<li>Das ben&ouml;tigte Futter f&uuml;r so viele Tiere muss aus industrieller Fertigung zugekauft werden. Wie sich gerade zeigte, kann dieses Futter unerw&uuml;nschte Stoffe enthalten. Das gefundene Dioxin muss nicht der einzige sch&auml;dliche Stoff sein.</li>
<li>Schon der Name der Firma (Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH &amp; Co. KG) zeigt, dass es sich hier nicht mehr um b&auml;uerliche Landwirtschaft, sondern um einen industriellen Betrieb handelt. Es darf nicht sein, dass Industriebetrieben das Privileg gew&auml;hrt wird, in die freie Landschaft hinein zu bauen.</li>
<li>Knapp 60.000 Legehennen sind eine Gr&ouml;&szlig;e, die bereits weitgehende Umweltauflagen zur Folge hat. Hier hat der Betreiber sich durch geschickte Salamitaktik diesen Auflagen entzogen, indem er drei Mal jeweils nur 19800 Legehennen beantragt. Die angrenzende Bev&ouml;lkerung hat dadurch keinerlei politische Einflussm&ouml;glichkeiten mehr.</li>
<li>Die Anlieferung von Futter, der Transport von Eiern und G&uuml;lle f&uuml;hren zu einer deutlichen Vermehrung des LKW-Verkehrs in der Palz, obwohl die Bev&ouml;lkerung sich bereits jetzt gegen zu viel LKW-Verkehr auflehnt.</li>
<li>In direkter Nachbarschaft des Betriebsgel&auml;ndes befinden sich ein Naturschutzgebiet und ein Haus der Kirche, in dem auch Kinder ihre Wochenenden verbringen, um von der gesunden Landluft zu profitieren.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die geplante Erweiterung f&uuml;hrt zu einer Industrialisierung der Landschaft um Fr&ouml;ndenberg herum. Durch die geschickte Taktik, immer nur kleine Portionen genehmigen zu lassen, bleiben die Politik und die Bev&ouml;lkerung au&szlig;en vor. Der Rat der Stadt Fr&ouml;ndenberg muss diesem Treiben ein Ende machen und dem Kreis Unna als Aufsichtsbeh&ouml;rde signalisieren, dass es so nicht weiter gehen kann.</p>
<h2><br /></h2>
<p>&nbsp;</p> ]]></description>  <pubDate>Tue, 08 Feb 2011 19:01:32 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/presse/die-grenen-lehnen-die-geplante-erweiterung-der-legehennen-massenhaltung-ab</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item><item>  <title>Rede zur Haushaltsberatung 2011</title>  <link>http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/rede-zur-haushaltsberatung-2011</link>  <description><![CDATA[ <p>Rede von Martin Schoppmann in der Ratssitzung am 15.12.2010</p>
<h2>Anmerkungen der Fraktion &bdquo;DIE GR&Uuml;NEN" im Rat der Stadt Fr&ouml;ndenberg zur Haushaltsberatung am 15.12.2010</h2>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>erlauben Sie auch mir ein paar Anmerkungen zum Haushalt 2011 aus Sicht der GR&Uuml;NEN Fraktion.</p>
<p>Ein Haushalt im Rahmen eines laufenden Haushaltssicherungskonzepts kann zwangsweise nur wenige &Uuml;berraschungen enthalten. Das liegt in der Natur der Sache, denn mit leerem Beutel kann man keine gro&szlig;en Spr&uuml;nge machen. Wir arbeiten also die im vergangenen Jahr verabschiedeten Ma&szlig;nahmen ab und hoffen auf bessere Zeiten. Trotzdem konnten wir dank des Konjunkturpakets ein ganzes Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel erledigen, was insbesondere f&uuml;r den st&auml;dtischen Immobilienbestand, den Himmelmannpark und f&uuml;r den sinnvollen Umgang mit Heizenergie in unserer Stadt einen gro&szlig;en Schritt nach vorn bedeutet. Das ist in Krisenzeiten alles andere als selbstverst&auml;ndlich.</p>
<h4>Wobei &bdquo;Zeit" das erste Stichwort ist:</h4>
<p>Der Haushalt soll in diesem Jahr schon vor dem Jahreswechsel verabschiedet werden. Diese Vorgabe ist sicherlich gut gemeint, jedoch fehlt es zum Teil an belastbaren Zahlen. Der K&auml;mmerer musste daher auch w&auml;hrend unserer Haushaltsklausur immer wieder auf Schwankungsm&ouml;glichkeiten im eigenen Zahlenwerk hinweisen. An dieser Stelle w&uuml;rde eine sp&auml;tere Haushaltsverabschiedung zum Grundsatz der Haushaltsklarheit erheblich beitragen.</p>
<h4>&bdquo;Haushaltsklarheit" ist schon das n&auml;chste Stichwort:</h4>
<p>Wir beobachten jetzt schon seit einer ganzen Reihe von Jahren, dass die von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsans&auml;tze chronisch zum Pessimismus neigen. Immer dann, wenn Einnahmen sich in einer gewissen Bandbreite bewegen k&ouml;nnen, tendiert unsere K&auml;mmerei dazu vom schlimmsten Fall auszugehen. Ebenso wird bei der Voraussicht auf die Ausgaben verfahren, so dass unter dem Strich eigentlich stets grausige Zahlen prognostiziert werden. Es ist nat&uuml;rlich angenehmer, anschlie&szlig;end das Vorjahr &bdquo;viel besser als geplant" abschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, den Erfolg der eigenen &bdquo;Sparbem&uuml;hungen" zu betonen und den Haushaltsausgleich vielleicht schon ein Jahr eher im Blick zu haben. Dieser chronische Tr&uuml;bsinn scheint eine Berufskrankheit bei K&auml;mmereileitern &uuml;berall im Lande zu sein, jedoch kann diese Schwarzmalerei auch fatale Folgen haben! Wie man h&ouml;rt, war in diesem Jahr die eine oder andere Fraktion nur mit M&uuml;he zu bewegen finanziell bei der Stange zu bleiben und das im letzten Jahr einm&uuml;tig verabschiedete Haushaltssicherungskonzept nicht zu verw&auml;ssern. Es kommt halt bei Jubelmeldungen &uuml;ber positive Haushaltsentwicklungen all zu schnell der Eindruck auf, die Lage sei finanziell im Griff und die Sparschrauben k&ouml;nnten vorzeitig gelockert werden. Das ist verst&auml;ndlich, denn alle unsere getroffenen Konsolidierungsma&szlig;nahmen sind unpopul&auml;r und f&uuml;r den B&uuml;rger mit zus&auml;tzlichen Lasten verbunden. Wenn man aber schon den B&uuml;rgern an allen Ecken und Enden in die Tasche greift und Kommunalpolitiker selbst im Freundes- und Verwandtenkreis massive Kritik am finanziellen Aderlass pr&auml;sentiert bekommen, m&ouml;chte man doch wenigstens Vertrauen in die vorgelegten Zahlen haben. Sich &bdquo;reich zu rechnen" ist nat&uuml;rlich Unsinn, aber Schwarzmalen als Grundprinzip f&uuml;hrt zu Irritationen. </p>
<h4>&bdquo;Irritationen" ist mein n&auml;chstes Stichwort:</h4>
<p>Das Jahr 2010 hat uns einige unerwartete finanzielle Entlastungen beschert und so k&ouml;nnte man fast von einer leichten Entspannung reden. &bdquo;K&ouml;nnte" sage ich deshalb, weil wir dennoch im laufenden Jahr mit einem Minus von ca. 5 Mio. Euro abschlie&szlig;en werden. Das sind zwar mal wieder deutlich weniger als der urspr&uuml;nglich von der K&auml;mmerei eingeplante Fehlbetrag, aber trotzdem hat unsere Stadt 2010 an jedem einzelnen Werktag etwa 20.000 Euro mehr ausgegeben als eingenommen - und das trotz der schon erheblichen Einnahmeerh&ouml;hungen zu Lasten unserer B&uuml;rger. </p>
<h4>&Uuml;berhaupt die &bdquo;unerwarteten Entlastungen":</h4>
<p>Da kommt also jetzt vom Land Geld zur&uuml;ck an Kreis und Stadt - gleichzeitig f&auml;hrt die neue Landesregierung ein massives Defizit ein! Soll man sich jetzt freuen oder sollten wir uns sorgen? Da auch uns hier in Fr&ouml;ndenberg das Hemd n&auml;her ist als der Rock, wie man so sch&ouml;n sagt, hat sich meine Fraktion entschlossen sich verhalten zu freuen. Der unerwartete Geldfluss gibt uns etwas Luft zum Atmen, jedoch ist das nicht die lang erwartete gro&szlig;e Gemeindefinanzreform. Im Gegenteil, denn in den n&auml;chsten Jahren wird  die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse auch die L&auml;nder zu massiven Sparma&szlig;nahmen zwingen und fast gleichzeitig werden Heerscharen von Lehrern, Polizisten und anderen Landesbeamten den wohl verdienten Ruhestand erreichen und Pensionen erwarten. Mal sehen, was im Jahr des vorgeschriebenen Hauhaltsausgleich 2020 noch an Mitteln vom Land an die Kommunen weitergegeben werden kann. Das kann noch zappenduster enden...</p>
<h4>&bdquo;Zappenduster" passt eigentlich immer zum Thema Kreisumlagen:</h4>
<p>Der Kreis Unna unternimmt derzeit - verursacht wohl auch durch den geh&ouml;rigen politischen Druck der kreisangeh&ouml;rigen Gemeinden - erhebliche Anstrengungen seine Kosten und Kreisumlagen in den Griff zu bekommen. Es liegen erste Zwischenergebnisse vor und eines kann man jetzt schon sagen: &bdquo;Die Umsetzung wird kein Zuckerschlecken!" Bleibt zu hoffen, dass Kreis und Kommunen die politische Kraft finden, Teile des Sparpakets auch umzusetzen. Aus einer benachbarten Gemeinde, die ebenfalls mit externer Beratung eine sog. &bdquo;Giftliste" erstellt hat, liest man in der Presse, dass dort wenig bis nichts von den m&uuml;hsam erarbeiteten Sparma&szlig;nahmen verwirklicht wurde. Das m&ouml;chte man doch lieber nicht auch beim Kreis erleben. Aber eines wird hier, wie dort klar sein m&uuml;ssen: Wer &uuml;ber die hohen Kreisumlagen st&ouml;hnt (und das tun wir unisono seit Jahr und Tag), der kann sich anschlie&szlig;end auch nicht allen Sparvorschl&auml;gen verweigern. Das ist ein schmerzhafter Prozess, aber den werden wir alle zusammen durchziehen m&uuml;ssen.</p>
<h4>Nun zu den Stichworten &bdquo;Haushaltsantr&auml;ge" und &bdquo;Stellenplan":</h4>
<p>Meine Fraktion unterst&uuml;tzt den Antrag, 25.000 Euro f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung der Gr&uuml;ndung eines eigenen Jugendamts im Haushalt bereit zu stellen. Ob es zu dieser Ausgabe wirklich kommen muss werden wir dann im Jahresverlauf 2011 und nach Vorlage der Ma&szlig;nahmenpakete des Kreises zu entscheiden haben.</p>
<p>Meine Fraktion unterst&uuml;tzt die zus&auml;tzliche Bereitstellung von Mitteln f&uuml;r die Unterhaltung st&auml;dtischer Stra&szlig;en, denn unser Slogan &bdquo;Stadt mit Aussicht" kann sich sonst in K&uuml;rze in &bdquo;Stadt mit Achsenbruch" abwandeln. Obwohl, und dieser Hinweis muss hier erlaubt sein, der Zustand der &uuml;ber&ouml;rtlichen Kreis-, Landes- und Bundesstra&szlig;en eher noch schlechter ist, aber das ist nat&uuml;rlich ein schwacher Trost.</p>
<p>Meine Fraktion war und ist sehr an der Bereitstellung von Mitteln f&uuml;r die Umsetzung der erarbeiteten Schulraumkonzepte interessiert und begr&uuml;&szlig;t diese Ma&szlig;nahmen ausdr&uuml;cklich.</p>
<p>Wir unterst&uuml;tzen den B&uuml;rgermeister in seinen Bem&uuml;hungen zur Umorganisation und Neuausrichtung der Verwaltung. Er hat das &bdquo;hei&szlig;e Eisen" Personal angepackt und wie wir finden schon sehr positive Entwicklungen angesto&szlig;en. Dass da manches Liebgewordene auf der Strecke bleibt und mancher Mitarbeiter den &bdquo;alten Zeiten" nachtrauert liegt in der Natur der Sache. Da sich aber die Herausforderungen an eine Verwaltung laufend &auml;ndern, ist es Aufgabe von Verwaltungsleitung und Politik die erforderlichen &Auml;nderungen - auch gegen Widerst&auml;nde - durchzusetzen.  </p>
<h4>Lassen sie mich abschlie&szlig;end noch einen kleinen Blick in die Zukunft wagen:</h4>
<p>Wir haben uns bisher bem&uuml;ht, die Strukturen in Fr&ouml;ndenberg zu erhalten und bitten unsere B&uuml;rger daf&uuml;r immer mehr zur Kasse. Gleichzeitig steigen alle unsere Geb&uuml;hren, Wasser- und Energiepreise und was es sonst noch so alles gibt. Also sind unsere M&ouml;glichkeiten zur Einnahmeverbesserung demn&auml;chst ausgereizt und an den gewohnten  aber kostenintensiven Strukturen haben wir bisher wenig ge&auml;ndert. Weder gab es bisher in der Verwaltung einen nennenswerten Arbeitsplatzabbau, noch geschlossene Lehrschwimmbecken, Freib&auml;der, Schulen oder OGS-Gruppen und auch unsere Bibliothek und das Alleecafe erfreuen sich gro&szlig;er Nachfrage und bester Gesundheit. Wenn wir aber k&uuml;nftig unser strukturelles Defizit senken wollen, und gleichzeitig einen Teil der den B&uuml;rgern aufgeladenen Belastung wieder zur&uuml;ckf&uuml;hren wollen, werden wir auch auf bisher ungestellte Fragen, wie z.B. die nach der Bew&auml;ltigung des demografischen Wandels in unsere Stadt, gute Antworten finden m&uuml;ssen. </p>
<p>Denn, wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n: &bdquo;Nach der Krise ist vor der Krise" und darum gilt es sich schon bald f&uuml;r zuk&uuml;nftige Herausforderungen zu wappnen.</p>
<p>Vielen Dank f&uuml;r ihre Aufmerksamkeit!</p>
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<h2><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: 10px; font-weight: normal;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: 15px;"><strong><br /></strong></span></span></span></span></h2> ]]></description>  <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 12:07:51 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gruene-froendenberg.de/fraktion/antraege-und-reden/rede-zur-haushaltsberatung-2011</guid>  <dc:creator>Bündnis 90/Die Grünen Fröndenberg</dc:creator>   </item>	</channel>
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